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BaschungBaschung

Dieses Fachgeschäft hat Tradition: Das "WD" weist darauf hin, dass die Firma Wiedmann - Dettwiler AG im Jahre 1976 die Filiale in Oensingen eröffnete. Im Laufe der Jahre entwickelte sich dieser Sitz zu einem führenden Fachgeschäft in der Region. Hinzu kam der Slogan "Visionen in Bild und Ton". In einem eher unscheinbaren Gebäude bietet die WD Oensingen AG in drei Etagen mit zahlreichen, bestens bestückten Vorführräumen ein fast unglaublich breites Spektrum vom Heimkino bis zum esoterischem High End.

Geschäftsführer Ernst Baschung ist seit 1979 in der Audio-Video-Branche und kennt sich sowohl im Konsumenten- als auch im professionellen Bereich bestens aus. Unterstützt wird er nicht nur von seinem Sohn Marco, seiner Frau Elisabeth und Andreas Gubler, sondern auch von seiner musikalischen Tochter Nadine, welche singt und Cello spielt und mit ihren goldenen Ohren für die Beurteilung von Hi-Fi-Komponenten stets zur Verfügung steht.

Vielseitiges Angebot

In diesem eher unscheinbaren Gebäude bietet die WD Oensingen AG in drei Etagen mit zahlreichen bestens bestückten Vorführräumen ein fast unglaublich breites Spektrum vom Heimkino bis zum esoterischem High End.In diesem eher unscheinbaren Gebäude bietet die WD Oensingen AG in drei Etagen mit zahlreichen bestens bestückten Vorführräumen ein fast unglaublich breites Spektrum vom Heimkino bis zum esoterischem High End.

Das Fachgeschäft WD Oensingen AG bietet eine ganze Menge an Produktekategorien und Dienstleistungen an: Hi-Fi, High End, Home Cinema, Beamer, Lautsprechersysteme für Business und Heim-Beschallungen, In-Wall-Einbaulautsprecher für Decken und Wände, Multiroomlösungen, Flachbildschirme, eigene Reparaturwerkstatt, Planung, Projektierung, Installation von Satelliten Empfangs-Anlagen, Heimberatung und individuelle Projektierung.

Ernst Baschung führt als Klipsch Stützpunkt-Händler aber auch namhafte Audio- Marken wie Bose, Cocktail Audio, Duetto, Sonos,Vincent, Thorens, T.A.C. Onkyo, Yamaha, Elac, Jamo, GURU und bietet dem Kunden somit ein Fülle von vielseitigen Kombinations- und Lösungsmöglichkeiten.

Fachhandel im Online-Zeitalter

Gleich zu Beginn meines Besuches kommen wir zum leidigen Thema: "Sich im Fachhandel informieren und im Internet kaufen". Ganz allgemein stellen wir beide fest, dass es heute unglaublich dreiste Konsumenten gibt, die im Internet möglichst billig kaufen und dann, wenn das Gerät nicht funktioniert oder sie die Funktionen nicht begreifen, sich im Fachgeschäft gratis beraten lassen wollen!

Doch das ist nicht neu, und gestandene Semester erinnern sich an den legendären Eschenmoser, der ganz unverblümt meinte: "Hört Euch die Produkte im Fachhandel an und kauft sie dann bei mir!" Dienstleistungen können nicht gratis sein, und wer Produkte mit Beratung, Heimlieferung, kulanter Garantie etc. kaufen will, ist im Fachgeschäft nach wie vor gut beraten. Siehe auch das Interview mit Ernst Baschung.

Klipsch im Wandel der Zeit

Die Ur-Klassiker von Paul W. Klipsch: Klipschorn, La Scala, Belle, Cornwall und HereseyDie Ur-Klassiker von Paul W. Klipsch: Klipschorn, La Scala, Belle, Cornwall und Heresey

Der legendäre Paul W. Klipsch gründete seine Firma anno 1946 in Hope, Arkansas. Am Anfang stand und musizierte das legendäre Klipschorn. Es waren dies die goldenen Zeiten der kühlschrankgrossen Riesen-Boxen, die mit minimalen Röhren-Verstärkerleistungen imposante Klangvolumina bringen konnten. Es folgten nicht ganz so gigantische und dennoch exzellent klingende Lautsprecher wie La Scala, Belle, Cornwall und Heresey. Alles Lautsprecher, die auch heute noch anhörenswert sind! Unglaublich aber wahr ist, dass das legendäre Klipschorn seit 1946 nach wie vor produziert wird!

Doch der Markt veränderte sich und der FAF (Frauen-Akzeptanz-Faktor) sank für grosse, kistenförmige Lautsprecher ins Bodenlose! So veränderte auch Klipsch seine Boxenformen und ging vom Kistendesign zu den immer aktueller werdenden Säulen-Lautsprechern. Zudem erweiterte man das Sortiment in verschiedene Richtungen. Neben den Hi-Fi-Lautsprechern kamen nicht nur kleine Bluetooth-Systeme auf den Markt, auch bei den Kopfhörern ging die Miniaturisierung bis zu winzigen, aber sehr hochwertigen In-Ear-Hörern.

Verschiedene Tests bei avguide.ch zeigen, dass Klipsch Lautsprecher und sogar winzige In-Ear-Hörer nicht sogenannte 0815 Billig-Produkte sind, sondern durch sorgfältige Verarbeitung, gekonnte Konstruktion und ihren speziellen Klang auf sich aufmerksam machen:
Stöpselhörer High Society: Vergleichstest In-Ear-Hörer
Music is in the air: Vergleichstest Bluetooth-Lautsprecher
Sound of Silence: Vergleichstest Kopfhörer mit Rauschunterdrückung
The American Way: Test des High End-Lautsprechers Palladium P-39F

 

The Sound of Klipsch

Klang der Neuzeit: Klipsch P-38F (rechts) Reference RF 82II. Elektronik: Vincent 400 er Linie mit Tuner, Verstärker und CD Spieler. Lautsprecherkabel Artkustik
Klang der Neuzeit: Klipsch P-38F (rechts) Reference RF 82II. Elektronik: Vincent 400 er Linie mit Tuner, Verstärker und CD Spieler. Lautsprecherkabel Artkustik

Nach einem Rundgang durch Ernst Baschungs Fachgeschäft setze ich mich vor ein Paar zierlich schlanke Klipsch Reference 42 II, angetrieben von der CD-Receiver-Kombi Yamaha CRX560D, Lautsprecherkabel Analysis und erfreue mich mich an der spritzigen und vitalen Wiedergabe von Jazz-Rock und poppigen Sounds. Auch Klassik kommt hier mit erfreulichem Niveau. Erstaunlich ist es, welch grosses Klangvolumen diese schlanken Säulen im allerdings eher kleinen Abhörraum bringen können.

In einem wesentlich grösseren Raum spielen dann die schon respektabel grossen Klipsch Palladium P-38F, welche über die gleiche Technologie wie ihre grosse Schwester die P-39F (siehe avguide.ch-Test The American Way) verfügt. Ernst Baschung kombiniert die P-38F mit dem Vincent Verstärker SV 237 und dem CD-Spieler Vincent CD-S7 DAC. Bei dieser Hörsession bestätigen sich die Ergebnisse des avguide.ch-Tests voll und ganz: Auch die P-38F ist ein absout hervorragender Lautsprecher. Nicht unbedingt der ideale Lautsprecher für Freunde klassischer Streichquartette, sondern für Leute, die einen dynamischen Powersound lieben, bei dem die Post bei jazziger und rockiger Musik so richtig abgehen kann. Trotz ihrer hohen Potenz verfügt sie über eine beachtenswerte Feindynamik und bringt auch kleinere Unplugged-Ensembles stimmig und nuanciert.

Klang der Superlative

Dass man auf einen Klang der Superlative locker noch einen drauf setzen kann, hört man beim Erklingen der Klipsch RF-7 II sofort. Ja, dieser Sound mit einem abgrundtiefen Tiefstbass und brillanten Mitten und Höhen geht unter die Haut und präsentiert sich in bester Klipsch-Manier. Damit meine ich lupenrein in allen Lautstärkebereichen und mit einer absolut umwerfenden Grob- und Feindynamik. Nähert man sich brachialen Schallpegeln, so schlagen die Gehörsnerven bereits Alarm, lange bevor die Boxen an ihre Grenzen gelangt sind. Natürlich spielt die Ansteuerung dieser ultrapotenten Lautsprecher eine entscheidende Rolle, und Ernst Baschung setzt hier die Rega Maya 3 oder die beiden Vincent SP-998 für Power ohne Ende ein.

Gurus aus dem hohen Norden

Die Guru QM 10two sind kompakte Lautsprecher aus Schweden für die wandnahe Aufstellung in Wohnräumen in denen nicht all zu laut Musik genossen werden kann. Ihr Klang ist absolut verblüffend.Die Guru QM 10two sind kompakte Lautsprecher aus Schweden für die wandnahe Aufstellung in Wohnräumen in denen nicht all zu laut Musik genossen werden kann. Ihr Klang ist absolut verblüffend.

Im selben Raum erblicke ich zudem sehr kompakte, fast würfelförmige und aus Schweden, genauer Uppsala,  stammende Lautsprecher. Diese Schallwandler verblüffen nicht nur durch ihren seltsamen Namen, Guru QM 10 two, sondern durch ein fast unglaubliches Klangvolumen, verbunden mit einer ebenso verblüffenden Klangqualität.

Laut Ernst Baschung sollen das ideale Lautsprecher für Wohnblöcke sein, in denen man nicht allzu hohe Pegel fahren kann und dennoch einen satten vollen Klang geniessen will. So erklingen bei gemässigter Lautstärke nicht nur Mozarts Klavier-Trios, sondern auch jazzige und poppige Klänge mit einem sehr ansprechenden Klangtimbre und einem Klangvolumen, das einem bei geschlossenen Augen vergessen lässt, dass hier doch sehr kompakte Lautsprecher zum häuslichen Konzert aufspielen.

Pantoffel-Kino in allen Grössen

Pantoffelkino in allen Grössen: Hier eine Darbietung der Superlative mit Dolby Atmos.Pantoffelkino in allen Grössen: Hier eine Darbietung der Superlative mit Dolby Atmos.

Der Heimkino-Raum strahlt mit seinen roten Vorhängen und Verkleidungen echte Kino-Atmosphäre aus, und sofort erhebt sich die Frage nach der Lautsprecherbestückung. Vor dem Hörer stehen zwei Klipsch RF 26F, im Zentrum ein Klipsch RC25C. Hinter dem Hörer bringen zwei Klipsch R14S den Surround- Sound. Für den neuen Dolby Atmos-Raumklang kommen zudem zwei nach oben zur Decke strahlende Onkyo SKH 3140 Atmos Lautsprecher zum Einsatz.

Da ich als Brillenträger nicht gewillt bin, mir noch eine zweite Brille auf die Nase zu schnallen, verzichte ich auf eine 3D-Vorführung. Aber auch in der zweidimensionalen Bild-Darbietung von Action-Streifen hebelt es mich doch glatt aus dem Fauteuil: Ich glaube, dass meine Sitzgelegenheit von einem Bass-Shaker durchgerüttelt wird - was aber nicht der Fall ist - und habe den Eindruck, als hebe ich mit dem Raumschiff ab. Und den Surround-Sound erlebe ich nicht nur von vorne, seitlich und von hinten, sonder auch von einem scheinbar riesigen Himmels-Firmament.

Die Qualität von Bild und Ton ist exzellent. Hinzu gesellt sich noch die Quantität, sprich Schallpegel an der Schmerzgrenze. Da winke ich dann relativ rasch Hilfezeichen an Ernst Baschung und er reduziert den Pegel sofort auf das gewünschte Mass. Neben den doch recht grossen Klipsch-Systemen hat Ernst Baschung natürlich auch noch zierliche, kompakte Anlagen fürs Mini-Pantoffel-Kino bereit.

Zwischen Himmel und Erde

Ernst Baschung mit seinen magischen Klang-Tunig-Schätzen: Hier mit der Revolution Power Tube, welche den Stromkreis im ganzen Haus beeinflussen soll. Im Hintergrund diverse Absorber und die Klangschale PMR aus einer Glockenbronze-Legierung...Ernst Baschung mit seinen magischen Klang-Tunig-Schätzen: Hier mit der Revolution Power Tube, welche den Stromkreis im ganzen Haus beeinflussen soll. Im Hintergrund diverse Absorber und die Klangschale PMR aus einer Glockenbronze-Legierung...

Ernst Baschung hat während all der langen Jahre erfahren, dass Shakespeare in seinem Hamlet nicht zu unrecht schrieb: "Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt".

Und schon sind wir mitten im esoterischen Klangtuning mit irgendwelchen magischen, nicht erklärbaren und geheimnisumwitterten Produkten. Auch das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" sei hier wieder einmal erwähnt, und wer im High End-Bereich nicht das Gras wachsen hört, taugt eben nicht zu seinem Amte.

Doch Ernst Baschung geht einen ganz anderen Weg. Er führt zahlreiche "magische" Produkte und gibt sie, ohne den Kunden zu "überschnurren", mit nach Hause. Nach ausgiebiger Erprobung kann der Kunde die Wunderdinger zurückgeben, wenn er keine Verbesserung hört, oder im anderen Falle kaufen.

Von Submolekular-Energie-Impulsen und ähnlichem

Die Motivprogramme des Vorgängers gibt es bei der E-M1 Mark II nicht mehr. Aber noch genügend Einstellungen für verschiedene Aufnahmesituationen. Aus 24 Bildmodi darf der Fotograf auswählen. Neben "Lebhaft", "Natürlich", "Porträt" oder "Monoton" stehen auch die Effektfilter zur Verfügung. Interessant ist der "Farbgestalter". Damit lässt sich der Gesamtfarbeindruck des Bildes anpassen, indem eine beliebige Kombination aus 30 Farbtönen und 8 Farbsättigungsstufen gewählt wird.

Und als ob dies nicht schon genug wäre, sind die meisten Bildmodi auch noch in Schärfe, Kontrast, Sättigung und Gradation individuell veränderbar. Der eine wird dies begrüssen, kann er doch schon in der Kamera seinen gewünschten Look erzielen, der andere führt solche Anpassungen lieber in aller Ruhe am grossen Bildschirm mit Photoshop aus.

Beim Fotoaufnahmeformat sind verschiedene Kombinationen von Bildgrösse, Komprimierung und Seitenverhältnis möglich. 5184 x 3888 Pixel ist die maximale Foto-Auflösung eines einzelnen Bildes und die 4:3-Standardeinstellung. Die Auflösung lässt sich bis auf 1024 x 768 Pixel verkleinern und von unkomprimiert (RAW-Format) in vier Stufen bis zu 1/12 komprimieren.

Mit der Funktion "Hochaufgelöste Aufnahme" werden von unbewegten Motiven mehrere Aufnahmen gemacht und dabei die Position des Bildsensors verändert. So sind Auflösungen mit bis zu 10'368 x 7'776 Pixel möglich. Ein Stativ ist dabei zwingend erforderlich, weil hier der Bildstabilisator nicht eingesetzt werden kann.

Damit nicht zu verwechseln ist die HDR-Funktion, die die E-M1 Mark II natürlich auch in zahlreichen Varianten beherrscht. Ebenso wie verschiedene Belichtungsreihen (Bracketing), Mehrfachbelichtung und Intervallaufnahmen.

Durch die zwei SD-Kartenfächer können jeder Karte verschiedene Aufnahmeeinstellungen zugewiesen werden. Es lassen sich beispielsweise zeitgleich auf der einen Karte alle Bilder im RAW-Format und auf der anderen die JPEG-Fotos ablegen. Oder auf der schnelleren Karte Videos und auf der anderen Fotos speichern.

Viele Funktionen können durch Tasten und/oder über das Menü ausgewählt und eingestellt werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Monitor-Funktionsanzeige, die mir persönlich am meisten zusagte. Hier werden alle wichtigen Aufnahmefunktionen am Bildschirm dargestellt und können mittels Pfeiltasten oder über den Touchscreen per Fingertipp aktiviert werden.

Das Verändern der Werte geschieht dann meistens über das vordere Drehrad. Wer ganz spitze Finger hat, darf es auch via Touchscreen versuchen.

Ich habe hier nur einige wenige Konfigurationsmöglichkeiten aufgezeigt. Was alles möglich ist, steht in einem über 200-seitigen Handbuch. Allein der Menüpunkt "Anpassen der Kameraeinstellungen" umfasst 20 Untermenüs mit darin nochmals zig Menüpunkten. Eine abendfüllende Lektüre, die auch einen Schwachpunkt aufzeigt. Viele Einstellungen sind unnötig tief verschachtelt und auf verschiedene Punkte verteilt.

Detail am Rande: Die oft gebrauchten Funktionen Autofokus-Methode, Belichtungs-Messbereich oder Serienbilder kann ich über Direkttasten aufrufen. Durch nochmaliges Drücken derselben Taste kommt man aber nicht mehr aus diesem Menü heraus, was eigentlich logisch wäre, sondern muss mit "OK" bestätigen, auch wenn nichts verändert wurde.

Tipp am Rande: Drückt man einzelne Tasten länger oder in Kombination mit anderen, können die dazu gehörenden Einstellungsmenüs direkt angezeigt werden.

Mir ist bei der Bedienung der Kamera sehr positiv aufgefallen, dass Menü-Anzeigen angenehm schnell reagieren und die Bildwiedergabe wie auch das Ein- und Auszoomen in Fotos sehr zügig und ohne Rucken vor sich geht. Es gab keine "Denkpausen", wie dies bei älteren Modellen oft der Fall war.

Schnell, präzis und stabil

Für ausgiebiges Hören und Vergleichen dieser Tunig-Teile fehlt uns leider nun die Zeit, und ich muss daran denken, mich ins abendliche Verkehrschaos nach Zürich einzugliedern. So verabschiede ich mich von Ernst Baschung und seiner Crew und erhalte als Abschieds-Präsent drei magische Glas-Unterlagen mit der geheimnisvollen Bezeichnung "adunare". Sie sollen zum Beispiel ein darauf gestelltes Glas Wein deutlich spürbar veredeln, einem darbenden Blumenstrauss zu neuer Blüte verhelfen und natürlich auch den Klang von darauf oder daneben gestellten Hi-Fi-Komponenten verbessern.

Zum Zeitpunkt der Niederschrift dieser Reportage sei nur so viel verraten, dass sich die nicht mehr ganz frische Rose auf der "adunare" - Glas-Unterlage auch nach einigen Tagen noch in schöner Pracht präsentierte und das auf die adunare-Platte gestellte Glas Wein meiner Frau besser denn je mundete.

"Hochwissenschaftliche", aber durchwegs lustvoll-spassige Blind- und Doppel-Blindtests mit Hefe-Weissbieren, Single Malt Whiskys - insbesondere mit meinem Lieblingsgetränk, dem legendären Laphroaig - aber auch in audiophilen Einsätzen sind geplant!

Interview mit Ernst Baschung WD Oensingen AG - "Visionen in Bild und Ton"

Vor dem Bilderschiessen sollten sich Fotografin und Fotograf etwas genauer mit den umfangreichen Einstellungen befassen. So kann wie gewohnt per Auslöser geknipst werden, aber auch per Fingertipp auf den Touchscreen oder einer Kombination von beidem. Man tippt auf dem Bildschirm den scharf zu stellenden Bereich an und drückt auf den Auslöser, oder Scharfstellen und Auslösen gehen mit einem Fingertipp vonstatten. Wer gerne herumfingert, löst ab und zu ungewollt aus. Und erschrickt dann nicht schlecht, vor allem bei Blitzlichtfotos.

Bei der Gesichtserkennung darf man wählen, ob die Kamera auf das Auge, das am nächsten ist, scharf stellt, oder ob das linke oder rechte Auge Vorrang hat. Ein erkanntes Gesicht wird mit einem weissen Rahmen markiert, ist es scharf gestellt, wird der Rahmen grün. Falls die Kamera die Augen der Person erkennen kann, wird ein grüner Rahmen um das ausgewählte Auge angezeigt.

Die meisten Anpassungen gibt es bei Serienbildaufnahmen, dem Autofokus-Verhalten und der Bildstabilisierung. Je nach Motiv und Zweck wählt man eine niedrige oder hohe Serienbilderzahl, unterdrückt mit der "Anti-Schock-Einstellung" Vibrationen oder löst lautlos aus. Letzteres ist ideal für Fotos bei klassischen Konzerten oder in Kirchen, wo einem das dauernde Klickern der Spiegelreflexkameras schon mal auf den Keks gehen kann. Besonders bei Trauungen.

Serienaufnahmen im Pro-Modus beginnen bereits, wenn der Auslöser halb heruntergedrückt wird. Presst man ihn ganz herunter, um mit der Speicherung auf die Karte zu beginnen, werden auch diese Bilder davor mitgespeichert. Die Anzahl der Bilder vor dem Auslösen, maximal 14 sind möglich, darf man selber bestimmen. Ebenso eine Limite für die Gesamtaufnahmezahl.

Bei hoher Serienbilderrate werden für Fokus, Belichtung und Weissabgleich die bei der ersten Aufnahme jeder Serie gespeicherten Werte verwendet. Das heisst, das Motiv oder die Aktion sollte sich möglichst wenig vor- oder zurückbewegen, da der Autofokusmodus auf S-AF, also auf Einzelfokussierung ohne Nachführung, eingestellt wird.

In der Olympus-Werbung wird für die sagenhaften 60 Bilder in Serie deshalb gerne das Beispiel der mit Pfeilen durchbohrten Luftballone genommen. Die Kamera ist dabei fix auf die Ballone gerichtet, die Pfeil-Aktion findet nur in horizontaler Richtung bei gleichbleibendem Abstand zur Kamera statt. Dank Pro-Modus hat man den gewünschten Augenblick perfekt im Griff und das Platzen der Ballone im Kasten.

Noch etwas gibt es dabei zu beachten: Der Sucher kommt mit dem Anzeigen dieser Serienbilder nicht nach und man fotografiert kurz im Blindflug. Dadurch weiss man auch nicht genau, wann die Serie fertig ist. Ein Countdown oder sonstiger Bilderzähler ist nicht vorhanden. Durch den Lautlos-Modus fehlt natürlich auch eine akustische Rückmeldung.

Wichtig beim Fotografieren mit der niedrigen Serienbilderzahl ist die korrekte AF-Einstellung, die sich oft nur durch Ausprobieren ermitteln lässt. Die Landung der Möwe auf dem Geländer habe ich zum Beispiel mit "C-AF+TR" (kontinuierlicher AF und Tracking) aufgenommen. Die Kamera stellt auf das aktuelle Motiv scharf, folgt ihm und bleibt darauf scharf gestellt, solange der Auslöser in dieser Position gehalten wird.

Bei der Fütterungsszene hingegen kam nur "C-AF" zum Einsatz, da ich nicht auf eine einzelne Möwe zielte, sondern möglichst viele Vögel scharf ablichten wollte. Dazu stellte ich auch die Zahl der AF-Felder auf den grössten Wert ein.

Dieser wurde von 81 des Vorgängers auf 121 bei der E-M1 Mark II erhöht. Es sind alles Kreuzsensoren, erkennen also horizontale wie vertikale Kanten zur Scharfstellung. Die Kamera schaltet für die Fokussierung automatisch zwischen Kontrast- oder Phasenerkennung um, je nach Motivtyp und Lichtverhältnissen.

Das Autofokus-Verhalten während der Fokusnachführung kann feingetunt werden. Es lassen sich drei Abstandsbegrenzungen zwischen 0 und 999 Meter für den AF speichern und eine AF-Sperre definieren. Diese sagt aus, wie "fest" oder "lose" sich der AF an das Motiv krallen soll. "+2" wählt man bei Motiven, die sich voraussichtlich unregelmässig vor- und zurückbewegen und es wenig andere Objekte hat, die dazwischen kommen könnten.

Bei Motiven mit einigermassen gleichbleibender Geschwindigkeit, wie Pferde- und Hunderennen oder Autos ist eher "+1" angesagt. Sind vor allem vertikale oder horizontale Bewegungen mit vielen Störfaktoren durch andere Dinge zu erwarten, kann "-2" helfen. Hier ist ausprobieren angesagt, denn je nach Wert hat die Kamera manchmal nicht mehr auf das Motiv zurückgefunden und stattdessen den Hintergrund scharf gestellt.

Benutzern von Nikon-Kameras werden diese Autofokus-Einstellungen bekannt vorkommen. Sie sind sehr ähnlich aufgebaut. Bei der OM-D E-M1 Mark II lässt sich innerhalb von ± 20 Schritten auch noch eine Feinanpassung der Fokusposition für den Phasenunterschieds-AF vornehmen.

Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 01
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 01
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 02
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 02
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 03
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Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 04
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Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 05
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Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 06
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 06
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 07
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Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 08
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 08
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 09
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 09
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 10
Olympus OM-D E-M1 Mark II: Mehrere Motive im ungefähr gleichen Abstand zur Kamera werden dank C-AF und grossem Scharfstell-Bereich gut im Fokus gehalten. Bild 10
Ernst Baschung und sein Team von der WD Oensingen AG -  "Visionen in Bild und Ton" - beraten Sie gerne zu Klipsch und den anderen Produkten.

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