TESTBERICHT
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Publikationsdatum
10. Februar 2021
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Durch Drücken des Einstellrädchens oder Wahl am Touchscreen gelangt man in den manuellen Betrieb. Dann lassen sich Schärfe, Weissabgleich, Verschlusszeit und Blende selber bestimmen.

Das manuelle Scharfstellen kann durch eine einblendbare Fokushilfe unterstützt werden. Damit gelingt die Fokussierung per Einstellrädchen einigermassen zügig, ein richtiger Objektivring wäre natürlich komfortabler. Nur im 4K-Aufnahmemodus kann der Fokusbereich noch verschoben und vergrössert dargestellt werden.

Während die manuelle Fokussierung nur über das Einstellrädchen möglich ist, können die übrigen Parameter auch durch Berühren der Pfeilsymbole auf dem Touch-Display verändert werden.

Beim manuellen Einstellen der Blende ist eine Besonderheit zu berücksichtigen. Man muss immer erst die Verschlusszeit festlegen und danach die Blende. Wählt man dagegen nach eingestellter Blende erneut die Verschlusszeit, springt die Blende gleich wieder in den Automatikmodus zurück.

Immerhin bietet der Panasonic VXF999 gegenüber anderen Camcorder-Herstellern die Möglichkeit, Blende und Verschlusszeit wirklich unabhängig voneinander einzustellen.

Nur im manuellen Modus lässt sich auch an der Bildqualität herumschrauben. Kantenschärfe, Farbtiefe, Helligkeit und Farbbalance der Bilder sind beeinflussbar.

Ein weiteres Plus für den VXF999: Auch im Sucherbetrieb, also bei geschlossenem Display, sind die oben erwähnten manuellen Einstellungen sowie die Bildqualität veränderbar. Dann natürlich nur noch über das Einstellrädchen.

Anstatt sich durchs umfangreiche Menü zu hangeln, können viele Funktionen direkt über Symbole am linken Touchscreen-Rand aktiviert werden. Etwa die intelligente Kontraststeuerung und Belichtung, das Pre-Recording, der Gegenlichtausgleich, Hilfslinien, Videoleuchte, Nachtmodus und vieles mehr. Die drei bevorzugten Funktionssymbole lassen sich als Standard definieren.

Je nach Video- und Fotomodus können bis zu fünf vertikale Menübalken am Bildschirmrand nacheinander per Pfeiltasten angewählt werden. Dazu gehören zum Beispiel der Aufnahmestart, die Zoomfunktion oder die Aktivierung des Bildstabilisators.

Die Firma dafraud GmbH, gegründet 2013, vertreibt audiophile Produkte für qualitätsbewusste Musikliebhaber, gemäss ihrer Website merason.ch. «dafraud» ist ein Kunstname, es ist die Kombination des Vor- und Nachnamens Daniel Frauchiger, dem Gründer und Inhaber. Vertrieb und Produktion sind insofern getrennt, als dass die Produktion in der separat firmierenden Firma Niedal Audio Lab erfolgt. Niedal Audio Lab gehört, wie könnte es anders sein, auch Daniel Frauchiger.

Daniel Frauchiger bringt jahrelange Erfahrung in den Gebieten Akustik, Unterhaltungselektronik, Haus-Automatisation, Projekt-Management und IT mit. Sein Rucksack ist für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit somit optimal gefüllt. Eine grosse Portion Leidenschaft für die Highend-Audio-Sache geben ihm den nötigen Antrieb in der täglichen Herausforderung als selbständiger Geschäftsführer.

Er managt beide Firmen zwar in Eigenregie, wird in seiner Arbeit aber von vielen externen Entwicklern aus allen Herren Länder, u. a. in Asien, Deutschland und auch der Schweiz unterstützt. Die Geschäfte scheinen gut zu gehen, so gut, dass er aktuell sogar nach personeller Verstärkung sucht. Dass die Merason-Produkte praktisch komplett in der Schweiz produziert werden, ist an dieser Stelle lobend zu erwähnen. Viele Hersteller gehen ja den anderen Weg: Sie entwickeln die Produkte in Europa, lassen sie aber in Asien herstellen. Bravo, Herr Frauchiger!

Neu bei der Videoformat-Auswahl: Die Möglichkeit, mit 24 Vollbildern pro Sekunde (24p) in 4K und Full-HD zu filmen.Neu bei der Videoformat-Auswahl: Die Möglichkeit, mit 24 Vollbildern pro Sekunde (24p) in 4K und Full-HD zu filmen.
Die beiden Brüder auf einem Bild.Die beiden Brüder auf einem Bild.

Aktuell haben drei Schweizer Highend-Händler die beiden Merason DACs im Sortiment: das grosse Modell DAC1 zum Listenpreis von CHF 4260 und unser Testobjekt, der Frérot DAC, zum Listenpreis von CHF 872 mit dem Standardnetzteil. Ein Zusatznetzteil ist in der Pipeline. Übrigens kam und kommt der Direktvertrieb an Endkunden für Daniel Frauchiger nicht infrage.

Merason DACs werden auch international in einigen europäischen Ländern vertrieben. Seit 2019 vertreibt Daniel Frauchiger auch die Marken LAB12, Antipodes und Bernola-Lautsprecher im Schweizer Markt.

Und jetzt Spot-on auf das Brüderchen von Merason.

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