Abgespekte Version?
Nicht abgespeckt: vielseitige AnschlussmöglichkeitenDer sehr niedrig gehaltenen Player ist leicht, aber ordentlich verarbeitet. Im Gegensatz zur Plastic-Front besteht das Gehäuse aus Blech. Ein Blick in das Gerät offenbart modernste, industrielle Massenfertigung. Die Fernsteuerung ist recht einfach und übersichtlich gehalten, kann aber keine anderen Komponenten steuern.
Vor der Inbetriebnahme lohnt es sich, die wichtigsten Einstellungen vorzunehmen. Die Grundeinstellung für die SACD ist Stereo und die Lautsprecher sind vorerst alle als "large" gewählt. Auch das Bild lässt sich im Menü den persönlichen Wünschen und der Charakteristik des Fernsehers bezüglich Schärfe, Kontrast, Farbsättigung und Farbbalance zwischen rot und grün anpassen. Die Fine Focus-Schaltung soll mehr Details aus dem Bild herausholen.
Bassmanagement nicht für alle Quellen

Der Aufdruck verrät: Kombispieler für DVD-Audio und SACD
Warme Sounds und brillante Bilder

Sauberer Aufbau im Stile guter Massenfertigung
Von einer generellen Unterlegenheit des Kombispielers kann jedoch nicht die Rede sein. Je nach Klangmaterial stellt der Junior sogar teurere Spezialisten in den Schatten. So zum Beispiel ist er der Star bei Streichermusik, wo er den Hörer mit überaus geschmeidigen, nie grellen Klängen entzücken kann. Ein rund dreimal so teurer Vergleichsspieler brachte Violinen härter und je nach Aufnahe sogar grell. Auch Stimmen bringt der Junior ausgesprochen schön und ohne unnatürliche Kehligkeit.
Weniger überzeugend wirkt der Pioneer bei Klaviermusik. Hier bringt er die harten Diskantanschläge nicht ganz so impulsfest wie die Konkurrenz. Das gilt übrigens für alle drei Disziplinen CD, SACD und DVD-Audio. Auch wenn es um die Wiedergabe perkussiver Klänge geht, wirkt der Kombinierer etwas träge und lässt eine gewisse Spritzigkeit vermissen.
Er kann jedoch ein echter Problemlöser sein, wenn es darum geht, eine nach hart tendierende Anlage zu entschärfen. Tatsache ist, dass knallharte Klänge auf die Dauer eher nerven als weichere Sounds.
Dezente Klänge

Gut zu bedienen, aber nicht für andere Koponenten geeignet
Die Bildqualität ist mit sehr gut zu bezeichnen. Effizient und wirkungsvoll sind die Bildbeeinflussungsmöglichkeiten. Wie sein grosser Vorgänger, erlaubt dieser Player sehr feinfühlige Korrekturen.
Die Wirkung der Fine Focus ist sichtbar, und gibt dem Bild noch ein Quentchen mehr Schärfe. Für ein optimales Bild mit einem Rückprojektor zum Beispiel, musste der Kontrast, die Schärfe und der Chromapegel auf das Maximum gestellt werden.
Fazit
Nur Kenner der HiFi-High-End Szene wissen heute, was HDCD bedeutet, obwohl dieses Kürzel sogar auf diversen brandneuen AV-Verstärkern zu sehen ist.HDCD bedeutet nicht etwa High Definition Compact Discs, sondern High Definition Compatible Digital. Sehr wichtig ist dabei der Begriff "compatible", weil diese speziellen HDCD-Compact Discs sogenannt rückwärtskompatibel sind und auf jedem CD - oder DVD-Spieler abgespielt werden können. Diese Technik wurde vor rund fünf Jahren lanciert, und scheint heute angesichts der SACD und DVD-Audio auf verlorenem Posten zu stehen. Hinter der HDCD-Geschichte stehen vor allem zwei Leute: Keith Johnson, seines Zeichens Tonmeister und Michael "Pflash" Pfalumer, ein begnadetes Computerhirn. Mit ihrer Firma Pacific Microsonic im sonnigen Kalifornien beschlossen sie, die Klangqualität der CD entscheidend zu verbessern.
Grenzen der CD erstmals gesprengt

Bei dieser DVD-Audio kommt eine riesige Kirchenorgel über die hinteren Kanäle

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