Fragen über Fragen...

Weitere wichtige Fragen sind heute: Wie hoch hinauf muss der Frequenzgang reichen, und wieviele Kanäle braucht es,
um Musik und ursprüngliche Raumakustik realistisch wiederzugeben?
Obwohl der Mensch «nur» bis rund 20000 Hz hört, gehen die neuen Tonsysteme wie SACD (Super Audio Compact Disc) und DVD-Audio bis weit über die Hörgrenze hinaus. Die Unterschiede einer SACD oder einer DVD-Audio zur normalen CD sind hörbar, wenn auch nicht in einem Masse, dass es jedermann von den Stühlen reisst. Dramatisch sind allerdings die Unterschiede von der Stereo- zur mehrkanaligen Musikwiedergabe. Während stereofone Aufnahmen lediglich vor dem Hörer ein Klangbild aufspannen, bringt eine 5.1-Wiedergabe die volle Grösse eines Konzertsaales in den Abhörraum.
Zwei Systeme - ein Zweck

Das Konkurrenz-System stammt aus dem DVD-Lager, nennt sich DVD-Audio und ist den Kinderschuhen ebenfalls noch nicht ganz entwachsen. Schön ist, dass die DVD-Audio ebenfalls mehrkanaltüchtig ist und alle DVD-Audio-Player gleichzeitig auch DVD-Video-Player sind. Leider lassen sich DVD-Audio-Discs, wie auch die einschichtige SACD, nicht auf CD-Playern abspielen. Dafür enthalten viele DVD-Audio-Discs die Musiksignale auch in Dolby Digital (datenreduziertem Filmton) und können deshalb auch auf jedem DVD-Video-Player genossen werden.
Schön wäre natürlich ein Kombiplayer, der alle Systeme abspielen könnte. Dass man ihn bauen kann, hat Pioneer mit dem Modell D-AX10 bewiesen, das in Europa (aus politischen Gründen?) nicht erhältlich ist.
Spezialitäten

Fröhliches Umstöpseln

Bassmanagement als Muss

Das Bassmanagement ist nur bei den neusten Typen von DVD-Audio/Video-Playern auch für DVD-Audio wirksam. Wer also auch kleine Boxen einsetzen will, muss sich genau erkundigen, ob der jeweilige DVD-Audio/Video-Player über ein Bassmanagement System verfügt, das auch bei DVD-Audio ordnungsgemäss arbeitet.
Bei der mehrkanaligen SACD hingegen, hat Sony gleich zu Beginn des Surround-Sound- Zeitalters richtig geschaltet und den neuen Playern ( SCD-XB770, SCD-XA77ES, SCD-XA333ES, SCD-XE 670,CDP-XB740QS) ein sinnvolles Bassmanagement eingebaut. So können auch kompakte Surroundboxen und Centerspeaker eingesetzt werden, ohne dass Bässe verloren gehen oder Lautsprecher überlastet werden. Interessanterweise verfügt der Philips Player SACD 1000, der SACD-Mehrkanal und DVD-Video abspielen kann, über kein Bassmanagement für den SACD-Betrieb.
Software

Im Einsatz
Der hochauflösende Bildschirm macht beim Fotografieren viel Spass und stellt die Aufnahmen gut dar. Auch im manuellen Modus lässt sich nach etwas Eingewöhnung gut arbeiten, jedoch wünscht man sich doch immer wieder ein haptisches Drehrad, um Blende oder Verschlusszeit während des Gebrauchs zu ändern. Das Android Betriebssystem spielt aber vor allem nach den Aufnahmen seinen Vorteile aus, so können Bilder direkt in den Cloud-Service der Wahl (Dropbox, Google usw.) geladen werden, sobald man mit einem WLAN verbunden ist. Auch ein kurzer Blick auf die Mails in einem Strassencafe ist damit problemlos möglich.
Bildqualität und Fazit
Die Samsung Galaxy Camera in ihrer zweiten Ausführung überzeugt mit den Bildern gegenüber denen von Smartphones natürlich stark, der verbauten Optik sei dank. Im Testfeld hier hat sie es aber schwerer, auch bei niedrigen ISO-Werten ist bereits bei Tageslicht und vergrösserten Bildern Rauschen erkennbar. Auch die Detailschärfe leidet unter der weichen Abbildung. Löblich ist die grossen Offenblende von f/2.8, und der hochauflösende Bildschirm macht Spass. Wer damit reist, kann mit der Galaxy Camera auch gleich Mails checken und einfach Fotos sharen oder Backups in die Cloud machen.
Die Galaxy Camera dürfte für jeden, der gerne vernetzt ist und die Fotos nicht auf A4-Grösse gedruckt haben möchte, das Richtige sein. Betreffend Handling ist aber definitiv eine Umgewöhnung von herkömmlichen Kameras notwendig.
Eine kompakte Kamera für die Hosentasche, welche einen Zoombereich von Weitwinkel bis zum Tele abdeckt - der Traum jedes Reisenden. Die Resultate des Tests haben gezeigt, dass mit einem gutem Bildstabilisator gute Aufnahmen auch im Telebereich möglich sind. Alle Kameras haben aber, auf Grund ihrer kleinen Sensoren, schnell bei wenig Licht ihre Mühen. Für unter 400.- CHF erhält man aber definitiv einen Allrounder mit neusten Features wie WLAN oder GPS und vernünftiger Bildqualität.
Testsieger
Sechs Kameras traten zum Vergleichstest an und ein klarer Testsieger kann so nicht ausgemacht werden - zu ausgeglichen sind die Testresultate. Einfach zusammengefasst kann man sagen, dass die drei grossen Kamerahersteller Canon, Nikon und Sony etwa gleichauf liegen und sich Vor- und Nachteile gegeneinander abwiegen lassen. Ganz leicht abgeschlagen folgt Panasonic mit der TZ56. Das Schlusslicht bildet die Rollei, welche qualitativ nicht an die anderen Kameras rankommt, dafür aber mit extrem tiefem Preis punktet. Die Galaxy Camera 2 von Samsung kann man von der Bildqualität her nach der Panasonic einordnen.
Kaufempfehlungen
Da die Nikon Coolpix S9700, die Canon PowerShot SX700 und die Sony Cyber-Shot DSC-HX60V preislich nur rund 50.- CHF auseinanderliegen, kann man beim Kauf eines dieser Modelle nichts falsch machen. Wer auf GPS verzichten kann, ist mit der günstigeren PowerShot SX700 gut bedient; die Nikon und Sony hingegen sind preislich und ausstattungstechnisch gleichauf. Als persönliche Empfehlung würde ich zu jener Kamera greifen, bei der man die Bedienung kennt und zu schätzen weiss. Der ambitionierte Fotograf sollte wohl zur Sony greifen, da diese mit einem zusätzlichen Rad zur Belichtungskorrektur mehr Möglichkeiten bietet.
Der DMC-TZ56 von Panasonic reicht es nicht ganz, zu den Top 3 aufzuschliessen, dafür ist sie auch preislich günstiger zu haben. Ich persönlich würde zur nur rund 120.- CHF teureren TZ61 greifen, welche dafür mit mehr Features und hochwertigerem Leica-Objektiv daher kommt.
Wem der Kostenfaktor am Wichtigsten ist, der kann zur Powerflex 240HD von Rollei greifen. Sie ist unter 200.- CHF zu haben und bietet für den Preis einen fairen Gegenwert - zur Konkurrenz aber gibt es deutliche Abstriche.
Die Galaxy Camera 2 von Samsung ist mit rund 500.- CHF die teuerste Kamera im Testfeld. Sie kann in der Bildqualität nicht mithalten. Daher stellt sich die Frage, ob man nebst dem Smartphone nicht eine "herkömmliche" Kamera dabeihaben möchte, anstatt deren Kombination. Die Galaxy Cam muss ihre Zielgruppe wohl noch finden, der Ansatz dahinter ist aber definitiv spannend.

Alle hier erwähnten Geräte sind natürlich auch gute bis exzellente CD-Spieler, und es erhebt sich die Frage, ob man heute noch einen reinen CD-Player kaufen sollte. Die einschichtigen SACDs, die nur auf SACD-Spielern abspielbar sind, gehen für etwa 48 Franken (Stand Juli 01) über den Ladentisch, die Hybrid-SACDs für rund 55 Franken. Bei den DVD-Audios hat sich ein Preis von etwas unter 50 Franken eingepegelt. Dies sind happige Preise, die hoffentlich bald fallen werden.
Fazit
Bei High Resolution Surround Sound sind noch viele Fragen offen. Die klanglichen Vorteile sind frappant. Welches der beiden Systeme oder ob sogar beide sich durchsetzen werden, steht in den Sternen geschrieben...Pro und Kontra
SACD pro
- Hervorragender Raumklang
- Hybrid-SACD kompatibel zur CD
- Recht ansehnliches Software-Angebot
- Ein Mehrkanal-Spieler mit Bassmanagement-System
SACD minus
- Wenige grosse Software-Firmen stehen hinter der SACD
- Viele einschichtige SACDs (vor allem diejenigen von Sony), die nicht kompatibel zur CD sind.
- Bisher nur verschwindend wenige mehrkanalige SACDs
DVD-Audio pro
- Hervorragender Raumklang
- Viele grosse Software-Firmen machen bei DVD-Audio mit
- Jeder DVD-Audio-Player spielt auch DVD-Video
DVD-Audio minus
- Kein einziger Spieler mit Bassmanagement-System für DVD-Audio auf dem Markt
- Kleines Software-Angebot
- Nicht kompatibel zur CD