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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
19. Mai 2014
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«Stadtluft macht frei» ist einer der Sätze, die mir aus dem Geschichtsunterricht geblieben sind. Doch damals war die Rede von längst vergangenen Zeiten. Ich lebe auf dem Land (und geniesse es!) - doch muss ich feststellen, dass diese Tatsache aus dem Mittelalter heute wieder mehr und mehr zutrifft … zumindest wenn es um Technologien geht. Und ich spreche hier nicht von einem abgelegenen Bergtal, sondern vom Schweizer Mittelland, nur gerade 4 km von der nächsten Kantonshauptstrasse entfernt.

Nicht nur der Service Public wird laufend reduziert (Post und Bahn, beide vor 20 Jahren noch in vernünftiger Reichweite, sind nun 18 km entfernt), viele neue Technologien gelangten nie bis zu uns: Das Internet ist gerade mal 2,2 Mb/sec langsam, Kabelfernsehen existiert nicht, Handys funktionieren nur an einer einzigen Stelle im Haus und auch dort darf man sich während des Gesprächs nicht bewegen, und das vielgelobte digitale Fernsehen (DVB-T) reduzierte unsere einheimische Senderwahl auf 4. Zudem unterbrechen (ab und zu) vorbeifahrende Autos den Empfang.

Also: Satelliten Fernsehen war (und bleibt vorderhand) die einzig mögliche Wahl. Doch das hat auch sein Gutes: Nach den klar höheren Initialkosten fallen (abgesehen von der Billag) keine monatlichen Gebühren mehr an. Zudem hat man völlige Freiheit in der Senderwahl.

Erster Eindruck

Er ist klein, leicht - wiegt nur gerade 554 Gramm (ohne externes Netzteil) - und wirkt unscheinbar, der Technistar S3 von Technisat und kann laut Infoblatt wesentlich mehr, als ich eigentlich von einem Sat-Receiver erwarte. Wegen unserem langsamen Internet ist der ganze ISIO Teil (= Full Internet) momentan überflüssig.

Clever verpackt: Die farbige Pappschachtel kommt ohne Füllstoffe aus

Wichtig sind für mich folgende Kriterien:

  • Gute Empfangsqualität in HD
  • DiSEqC Möglichkeit für mehrere LNBs/Satelliten
  • VIACCESS Karteneinschub für die SRG Programme (mittels CI Adapter)
  • DVR ready inkl. Time Shift
  • Aufnahme in üblichen Formaten auf externe USB Festplatte


All dies bietet der S3 und eben noch viel mehr. (Es ist allerdings zu beachten, dass dies ein Single Tuner Modell ist. Wer einen Twin Tuner wünscht (ein Programm anschauen, ein anderes aufzeichnen), müsste entweder auf den doppelt so teuren Digit Isio S1 oder das internationale Digit Isio S Modell ausweichen.)

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