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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
10. Juni 2018
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MEDIEN

Tatschi. Gesundheit! «Nein, Tajine ist gemeint, französisch ausgesprochen, eines der leckeren Nationalgerichte», erklärt unser marokkanischer Guide. Wir, das sind rund 20 Journalisten und die Canon Marketing-Crew, befinden uns in der Show-Küche des Restaurants La Maison Arabe in Marrakesch, wo wir mit der neuen Canon EOS M50 fleissig das Zubereiten der Speisen fotografieren und filmen. Ein paar Mutige kochen gleich nach Anleitung mit.

Für die EOS M50 braucht es kaum eine Anleitung. Sie ist für Einsteiger ins spiegellose APS-C-Segment von Canon gedacht, und dementsprechend sind Bedienung und Menüs auf Einfachheit ausgelegt. Nichtsdestotrotz ist die Kamera ein kleines Kraftpaket mit erstaunlich umfangreichen Foto- und Videomöglichkeiten.

Dies ist vor allem dem neuen Digic-8-Bildprozessor von Canon zu verdanken. So wurde die ISO-Empfindlichkeit erweitert und der Autofokus, die automatische Belichtungsoptimierung sowie die digitale Objektivkorrektur verbessert. Die Kamerafunktion «Tonwert Priorität» für Detailvielfalt in besonders hellen Bildbereichen profitiert ebenfalls davon. Zudem ist die M50 die erste Kamera der Canon-M-Serie, die auch in 4K/UHD filmen kann.

Trotz ihren kompakten Massen von 116 x 88 x 59 mm und einem Gewicht von knapp 400 Gramm ohne Objektiv ist die M50 mit einem grossen, zentral angeordneten elektronischen Sucher ausgestattet, einem dreh- und schwenkbaren 7,5-cmTouchscreen sowie einem aufklappbaren Blitzgerät. Gleich dahinter lassen sich am Zubehörschuh Canon-Systemblitze mit TTL-Messung anbringen.

Kompakt und gut bestückt: Die Canon EOS M50 besitzt trotz ihrer kleinen Abmessungen einen zur Seite ausklappbaren Touchscreen, einen elektronischen Sucher und einen eingebauten Blitz.

Das Klappdisplay ermöglicht abwechslungsreiche Aufnahme-Perspektiven und eignet sich ideal für Selfies und Selbstdarsteller auf YouTube – Entschuldigung – Influencer und Vlogger. Zudem erlaubt es unauffälliges Fotografieren und Filmen, was vor allem in den Souks von Marrakesch von Vorteil war. Okay, wenn eine Horde von Presseleuten dort einfällt, ist es auch mit kleinen Kameras vorbei mit der Unauffälligkeit. Dementsprechend umgarnten uns die Händler und übertrafen sich mit ihren Spezialpreisen. Überraschend viele sprechen neben Arabisch und Französisch auch etwas Deutsch.

Auf der Rückseite der Canon EOS M50 befinden sich rechts neben dem Display das klassische Steuerfeld, ein Info-, Menü- und Wiedergabe-Knopf und nur noch die beiden typischen Canon-Tasten «AE-Speicherung» (Stern-Taste) und «AF-Messfeldwahl». An der linken Rück- wie Oberseite sind keine Bedienungselemente vorhanden.

Fünfer mit Steuerrad: Die Tasten auf der Rückseite sind an einer Hand abzuzählen, hinzu kommt ein Steuerfeld.

Auf ein zweites Einstellrad wurde ganz verzichtet. Das erste ist oben auf der Kamera rund um den Auslöser angeordnet. Gleich daneben liegt die separate Videotaste, und etwas dahinter das Moduswählrad mit den Belichtungsprogrammen.

Vorne an der Kamera sind zwei winzige Mikrofon-Öffnungen, das Autofokus-Hilfslicht sowie die Entriegelungstaste fürs Objektiv angebracht.

Die EOS M50 ist ohne Objektiv für 600 Franken erhältlich, als Kit mit dem Objektiv EF-M 15-45mm IS STM für 730 Franken, oder mit dem EF-M 18-150mm IS STM für 990 Franken.

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