TESTBERICHT
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Wo bleibt die Kritik?

Faktisch gibt es an Voxnet wenig zu bemäkeln. Allerdings muss man sich bewusst sein, das Revox auf kabelgebundenes Multiroom setzt. Bei WLAN-Lösungen kann man seinen Multiroom-Lautsprecher auch mal schnell in den Garten oder sogar ins Ferienhaus mitnehmen. Bei Revox ist die Ethernetdose stattdessen Pflicht. Doch nur Ethernetverkabelung kann absolut störungsfreien, synchronen und audiophilen Musikgenuss sicherstellen.

Ungewohnt ist, dass man bei Revox für Software bezahlen muss. Im Zeitalter der Gratis-Apps stellt man verwundert fest, dass man für die Server-Software auf dem NAS mindestens 250 Franken bezahlen muss. Will man Internetradio, kommen nochmals 300 Franken dazu, und für den Musikmietdienst Tidal sind nochmals 100 Franken zu berappen. Will Adam sein System mit Eva ergänzen, sind nochmals 300 Franken fällig. Alle Lizenzkosten sind aber einmalig.

Verkabelung nur über Ethernetdose statt WiFi garantiert störungsfreien Betrieb innerhalb des Haus-Netzwerks. Die vielfältigen Anschlüsse lassen sich auch für Zuspieler wie TV-Geräte oder HiFi-Komponenten von Drittherstellern nutzen.Verkabelung nur über Ethernetdose statt WiFi garantiert störungsfreien Betrieb innerhalb des Haus-Netzwerks. Die vielfältigen Anschlüsse lassen sich auch für Zuspieler wie TV-Geräte oder HiFi-Komponenten von Drittherstellern nutzen.

Fazit & Video

Mit Voxnet ist Revox ein grosser Wurf gelungen. Standardisierte Ethernetverkabelung, eine clevere Architektur, Offenheit gegenüber Smart-Home-Anforderungen und das Bekenntnis zu Qualität und Langlebigkeit sind Alleinstellungsmerkmale.

Besonders begeistert die schlichte unübertroffen einfache Bedienung – Multiroom für Geniesser eben. Wer sich im Alltag nicht mit den Tücken von Multiroom-Technik herumschlagen, sondern einfach Musik geniessen will, sollte sich die Lösung unbedingt bei einem der zahlreichen Fachhändler demonstrieren lassen.

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