21. Mai 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Die Verstärkung

Über den Anschlüssen ist der kleine Kippschalter für die Beleuchtung.

Dafür zeigt sich ML Montis erstaunlich zugänglich, was die Verstärker-Paarung angeht. Die zur Verfügung stehenden Transistor-Endstufen, allesamt stabiler Natur, konnten ihr Bestes geben. Die Stabilität, also Stromlieferfähigkeit sei deshalb erwähnt, weil die Montis ein Impedanzminimum von 0,52 Ohm hat. Allerdings bei 20 Kilohertz, wo im Normalfall kaum noch nennenswert Leistung gefordert ist.

Dennoch gilt es aufzupassen, insbesondere mit so genannten hochauflösenden Medien. Wenn der Player oder der DA-Wandler nicht wirkungsvoll den Hochfrequenz-Müll, den diese Aufnahmen mit sich führen, wegfiltert und der Verstärker eine ausreichend hohe Bandbreite mit sich bringt, könnte unter besonders ungünstigen Umständen dann doch mehr Leistung im Höchstton gefordert sein.

Und das könnte dann im Zusammenspiel mit der Montis zu Beeinträchtigungen führen. Aber das ist freilich Vorsichtstheorie, bei keinem der vom Autor eingesetzten Verstärker gab es Probleme. Und deshalb konnte der Autor auch ohne Bedenken seine Lieblingsröhrenverstärker anschliessen, die blitzschnellen und trotzdem standfesten Monoblöcke Octave MRE 120.

Trotz reichlich genutztem DSD beziehungsweise 24-Bit/96-kHz-Material. Denn wie sollte sich ein Elektrostat besser beweisen als mit feinstem Klangnuancen in der obersten Frequenzetage?

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