26. Mai 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Das elektrostatische Prinzip

Die Montis sollte stets etwas eingewinkelt auf den Hörer stehen.

Ein elektrostatischer Schallwandler macht sich zunutze, dass sich elektrische Ladungen gleicher Polung (beide plus oder beide minus) abstossen und die unterschiedliche Ladung gegenseitig anziehen. Ein elektrostatischer Wandler besteht aus den beiden Statoren – bei Martin Logan die gebogenen, feinlöchrigen Gitter –, den Abstandshaltern und der eigentlichen Membran dazwischen.

Die Statoren fungieren als feststehende Elektroden, deshalb die Bezeichnung elektrostatisch. Sie werden mit Hochspannung aufgeladen, weshalb sie immer einen Transformator brauchen, und erzeugen so ein elektrisches Feld. Dieses wechselt seine Polarität im Takt der vom Endverstärker angelieferten Signal-Wechselspannungen. Im Gegentakt, weil das Musiksignal auf den hinteren Stator phaseninvertiert zum vorderen aufmoduliert wird.

Die elektrisch leitfähig beschichtete, aber mit einem hohen Flächenwiderstand und mit konstanter Ladung aufwartende Membran wird ganzflächig nach vorne und hinten bewegt – und erzeugt Schall. Weil die Membran im Normalfall eine hauchdünne Kunststofffolie ist, spricht man auch von Flächenstrahlern oder Folien-Lautsprechern.

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