21. Mai 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Der Mittelhochton

Schon eine Martin Logan Montis sieht beeindruckend aus.

Mit der 21'500 Franken teuren Summit X gemein hat die 14'900 Franken teure Montis das gleiche "X-Stat"-Mittelhochtonpanel im eloxiertem Aluminiumrahmen. Jenen edel gebogenen, in einer Vakuum-Kammer montierten Zylinderausschnitt, der ohne Gehäuse auskommt.

Seine hauchdünne, plasmabedampfte und deswegen federleichte Polymer-Membran strahlt nach vorne wie hinten ab und verantwortet die faszinierenden Eigenschaften der Bauart: Räumlichkeit und Offenheit, Präzision und Schnelligkeit – und davon jeweils mehr als konventionelle Wandler.

Um mit einer Folie aber genügend Luft für einen ausreichend tiefen und kräftigen Bass zu bewegen, muss diese sehr gross sein. Darüber kann man sich mit hybrider Bauweise hinwegsetzen. Dann bündeln plane Flächenstrahler den abgestrahlten Schall sehr stark, was die optimale Hörposition extrem einengt.

Deshalb erweitert ML den horizontalen Abstrahlwinkel aus der "Curvilinear Line Source". CLS krümmt die Fläche zum Hörer hin und segmentiert sie zudem in unterschiedlich hohe Teilabschnitte. Die fein gelöcherten Statoren ("MikroPerf") lassen diese Segmente auf den Bildern erkennen.

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