TESTBERICHT
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Fazit
Gross und potent: Das 25,4 cm grosse Chassis sitzt in einem Bassreflexgehäuse. Auf der Rückseite finden wir kein Bassreflexrohr, sondern ein Bass-Reflex-Schlitz samt Pegelregler für den Bassbereich.Gross und potent: Das 25,4 cm grosse Chassis sitzt in einem Bassreflexgehäuse. Auf der Rückseite finden wir kein Bassreflexrohr, sondern ein Bass-Reflex-Schlitz samt Pegelregler für den Bassbereich.

Die Kubik One des dänischen Lautsprecherspezialisten Dali ist in erster Linie ein guter aktiver Lautsprecher zum Musikhören und hat eher "zufälligerweise" die Form einer Soundbar. Dass er ganz und gar keine "normale" 08/15-Soundbar ist, merkt man nicht nur am stattlichen Preis von 1190 Franken. Bei der Kubik One verzichtet der Hersteller auf einen separaten Subwoofer. Die relativ grosse und mit knapp 10 kg Lebendgewicht sehr schwere Soundbar ist ein Vollbereichs-Lautsprecher und reproduziert somit auch den Bass. Wird dieser schwere Soundbalken an die Wand montiert, sollte der Spezialist herbeigerufen werden, denn im Falle eines Falles...

Audiophiler Soundbalken

Die Kubik One ist mit hochwertigen Chassis bestückt. Das Gehäuse besteht hier nicht als Plastik oder MDF, sondern aus einem hochqualitativen Aluminium-Profil.Die Kubik One ist mit hochwertigen Chassis bestückt. Das Gehäuse besteht hier nicht als Plastik oder MDF, sondern aus einem hochqualitativen Aluminium-Profil.

Die Kubik One ist absolut hochwertig bestückt. Da kommen erstklassige Kalottenhochtöner mit Gewebemembranen und bei den beiden 13-cm-Bass-Mitteltönern Membranen aus einer ultraleichten und ultrastabilen Holz-Papier-Faser-Technik zum Einsatz.

Das Gehäuse besteht weder aus Plastik noch aus Spanplatten, sondern aus teurem Aluminium. Das garantiert, dass das hier vorhandene Volumen fast voll und ganz für die klanglichen Vorzüge verwendet werden kann. Vier Digitalverstärker, richtiger mit Class-D-Verstärker benannt, liefern insgesamt 100 Watt Sinus, also echte Dauerleistung. Ganz und gar audiophil empfiehlt Dali eine Einspielzeit von nicht weniger als 50 Stunden. Erst dann soll die Kubik One ihre volle Klangpracht offenbaren.

Als Anschlüsse findet man hier neben zwei optischen auch einen analogen Eingang mit Cinch-Buchsen und einen mit 3.5-Mini-Klinken-Buchse. Die Fernsteuerung ist ein sehr kleines Schmuckstück und aufgrund ihres stabilen Metallgehäuses ist sie verblüffend schwer! All die Funktionen dieser Fernsteuerung gibts dann auch auf der Oberseite der Soundbar.

Messungen

Das Messprotokoll zeigt sofort: Das ist eine audiophile HiFi-Box und kein typischer Home-Cinema-Lautsprecher mit Show-Effekt. Der Verlauf ist sehr linear und zeigt keine Resonanzen. Der Bass reicht sehr tief hinunter und am oberen Ende spielen die Hochtöner bis über 20 kHz zum brillanten Konzert auf. Der Bass ist je nach Platzierung mit +/- 2 dB anpassbar.

Fazit

Pantoffelkino für Klang-Puristen! Die Kubik One ist keine typische 08/15-Soundbar. Obwohl sie von Smartphones & Co. via Bluetooth und ab PC/Mac via USB-Port angesteuert werden kann, ist sie weder netzwerktauglich, noch hat sie die TV-typischen HDMI-Anschlüsse oder gar einen 3D-Modus. Die Kubik One ist eine wirklich gute Aktivbox, die jedoch auch im Pantoffelkino eingesetzt werden kann.