19. August 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Familienmerkmale

Eingeschaltet wird der P2, wie bei Regas leichtgewichtigen "Brettspielern" seit der neuen Serie üblich, mit einem Schalter an der Unterseite des Chassis links in der Mitte.

Doch es gibt es auch im und am 2er Dinge zu entdecken, die ihn zu Höherem berufen. Den 24-Volt-Synchronmotor aus dem Rega-Bauteilelager kennen und schätzen wir für seine gegenüber früheren Antriebsgenerationen verbesserten Laufeigenschaften. Tatsächlich erweist er sich im Messlabor als recht laufstabiler Geselle mit maximal +/-0,125 Prozent Abweichung von der Sollgeschwindigkeit. Die beim Testgerät etwas zu schnelle Gangart (+0,48 %) macht sich beim Hören kaum bemerkbar.

Eingeschaltet wird er, wie bei Regas leichtgewichtigen "Brettspielern" seit der neuen Serie üblich, mit einem Schalter auf der Unterseite des Chassis links in der Mitte. Der Motor ist wie gewohnt hinten mittig an der Zarge angeflanscht, seine Behausung dient auch als Kühlfläche. Dieser Platz bietet eine Menge praktischer Vorteile, doch gegenüber einem ausgelagerten Motor tut er sich dort schwer, hohe Störabstände zu wahren.

Doch mit 70 Dezibel Abstand zwischen Nutz- und Störsignal sieht der Planar 2 gegenüber preislich adäquaten Mitbewerbern gar nicht schlecht aus. Und das zum Patent angemeldete, selbstsichernde Tellerlager erweckt Vertrauen auf eine lange Laufzeitkonstanz.

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