26. Mai 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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Die Unterschiede zum 3er

Der neue Rega Planar 2 sieht in Schwarz oder in Weiss glänzend aus.

Vom 3er unterscheidet sich der 2er bei näherem Hinsehen doch in einigen Punkten. Im 3er werkelt das sicht- und hörbar höher angesiedelte System Rega Elys 2. Zudem fehlt der 18 Millimeter starken, hochglanzlackierten, in schmuckem Weiss oder Schwarz defilierenden Zarge des 2er die stabilisierende, grosszügig gelochte Metallstrebe zwischen Teller und Tonarm, wie sie der 3er aufweist.

Und der hat auch den Anschluss für das externe Netzteil TT PSU-R, ein unter Rega-Fans ziemlich endgültiger Tuning-Tipp, der auch Komfortgewinn bringt. Es erspart das Abheben des Plattentellers und Umlegen des Rundriemens am Pulley, wenn man die Geschwindigkeit von 33 1/3 auf 45 Umdrehungen pro Minute (oder umgekehrt) stellen will.

Der kleinere Rega sieht das nicht vor, doch immerhin gibt es für den 2er ein "Performance Kit" für etwa 230 Franken Aufpreis: Darin steckt der Tonabnehmer Bias2, ein präzise geschliffener Rundriemen für den Antrieb sowie eine festere Tellerauflage. Serienmässig liegt eine recht dünne, schwarze Filzmatte für den 10 Millimeter starken "Optiwhite"-Floatglasteller bei. Der sieht "oben ohne" zwar schicker aus, doch im Betrieb sollte eine Auflage mögliche Resonanzen dämpfen.

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