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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
25. Januar 2016
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Bananen sind Produkte, die laut Marketingexperten beim Kunden reifen. Die erste Generation der 4K-Fernseher wurde oft auch als Bananenprodukt bezeichnet, weil bei deren Verkauf bestimmte technische Standards noch gar nicht definiert waren und vor allem auch passende UHD-Inhalte fehlten.

HDMI-Dose genügt

Die Situation hat sich inzwischen gebessert. Auch Einstiegsmodelle kommen mit dem passenden HDMI-2.2-Anschluss, integriertem Decoder für das Videoformat H.265 und verstehen sich mit dem Kopierschutz HDCP 2.2. Diese drei Kriterien sind bei der Neuanschaffung ein Muss.

Trotzdem ist der Spass auch mit modernen 4K/UHD-Fernsehern noch immer eingeschränkt. Denn die Inhalte fehlen. Zwar wurden an der CES erste UHD-BD-Abspieler und die passenden Silberscheiben gezeigt. Bis diese aber bezahlbar in der Schweiz auftauchen, werden noch Monate vergehen. Auch die 4K-Box von Swisscom bringt in einigen Monaten zwar einen technischen Schub in helvetische Stuben, aber das Schweizer Fernsehen wird noch für Jahre keine 4K-Inhalte produzieren.

Die Nvidia-Box basiert auf Android und bietet volle 4K/UHD-Unterstützung.

Bequemster 4K-Lieferant bleibt also der Videomietdienst Netflix, der wenigsten eine Handvoll Serien und Filme in 4K-Auflösung bietet. Allerdings muss dann der TV mit der passenden App ausgestattet sein.

Fehlt die App, oder will man grundsätzlich mehr 4K-Spass am TV haben, kann man sich die Settop-Box Shield TV von Nvidia anschaffen. Diese ist inzwischen für rund 250 Franken auch in Schweizer Shops zu haben.


Als einzige externe Box beherrscht die Nvidia Shield Netflix in 4K-Auflösung.
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