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TESTBERICHT
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ARTIKEL
Publikationsdatum
19. August 2013
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MEDIEN

Bei diesem kleinen Schallerzeuger erhebt sich aufgrund der erstklassigen Anfassqualität und des nicht gerade niedrigen Preises von rund 250 Franken die Frage: Klingt dieses Miniatur-Bluetooth-Lautsprecher-System in der Grössenordnung einer Mundharmonika schön wie eine Stradivari oder grell-zirpend wie eine schlechte Schnurregige?

Winzig klein, aber nobel...

Mit ihm hat man es bestimmt nicht leicht. Nicht mit 45,4 Kilogramm Integrated Amplifier. Nicht mit diesem McIntosh MA 8000, der auch finanziell schwer wiegt. Der grösste Vollverstärker, den die US-Amerikaner je gebaut haben, kostet 13'500 Franken. Das ist wirklich viel Geld. Doch wenn man den Big Mc erst mal aus der immens aufwendigen Verpackung geschält, ihn an den silbrigen Metallgriffen an seinen Platz geschleppt hat, wenn man ihn mit dem fast genauso imposanten Stromkabel ans Netz angeschlossen und erstmals eingeschaltet hat, dann weiss man genau: Dies ist kein gewöhnliches Gerät. Und man staunt, welches Strahlen so zwei azurblau illuminierte Volume Units Meter in den oft grauen Testalltag bringen können.

"Wer einmal in die blauen Augen, jene vom zuckenden horizontalen Wimpernschlage des zierlichen Zeigers belebten Leistungsanzeigen eines McIntosh geschaut hat, wird in diesem förmlich versinken." So könnte man auch sagen. Ein bisschen sehr lyrisch, oder?

Doch zunächst ganz prosaisch: Was bekommt man eigentlich für das viele Geld ausser zwei zappelnden Anzeigen für die abgegebene Ausgangsleistung? Zunächst einmal eine ganze Menge Ausgangsleistung. Wobei eine schnöde Watt-Angabe nur wenig aussagt.

Sinnvolles Zubehör: Gut geschützt auf der Reise ist das Bose SoundLinkMini mit einer optional erhältlichen Tasche.
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