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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
2. Juli 2012
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Nach dem Auspacken staunen Denon-Kenner erst mal über das neue Design. Positiv zu vermelden ist, dass ungefähr 50% der Tasten verschwunden sind und die gesamte Front extrem aufgeräumt wirkt. Der Lautstärkeregler ist sauber eingepasst und auch an der Rückseite wurde beste Arbeit geleistet. In der Frontzarge setzt man auf einen Hochglanz-Kunststoff. Das sieht gut aus, ist aber auch empfänglich für Fingerabdrücke. Doch der optische Check überzeugt: Der 8,3 kg schwere Denon AVR-1713 gefällt mit seinem schlichten Design und dürfte sich problemlos in jede Wohnumgebung einpassen.

Inbetriebnahme

Dank des neuen benutzerfreundlichen Einrichtungsassistenten ist das Setup sehr einfach. Der Assistent führt einen dank des klar strukturierten und leicht verständlichen Menüs souverän durch die Installation. Der Assistent informiert sehr genau, welches Zubehör jeweils für den nächsten Schritt benötigt wird. Bis hin zur Polung der Lautsprecherkabel wird man über jedes Detail unterrichtet.

Von Denon wird wie gewohnt ein Einmessmikrofon mitgeliefert. Die Kalibrierung auf die Akustik des Wohnraums dauert circa 15 Minuten. Auf Wunsch lassen sich weitere Parameter zur Anpassung an den persönlichen Hörgeschmack im Menü manuell einstellen. Auch Anwender mit wenig technischer Erfahrung werden sich dank der exzellenten Menüführung im Setup gut zurecht finden. Ist die Bedienung des Receivers auch im Betrieb so schlicht und einfach?

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FLAC steht für 'Free Lossless Audio Codec' und ist ein Audioformat vergleichbar zu MP3, jedoch mit einer Vielzahl an Vorzügen im Vergleich. FLAC ist sowohl Audiocodec als auch Containerformat. Der zugehörige Standard beschreibt einen Algorithmus zum Kodieren und Dekodieren der Audiodaten und das Dateiformat, in dem die kodierten Dateien ausgetauscht werden. FLAC ist Freeware und Open Source. Im Gegensatz zu MP3 und vielen anderen Formaten kann das Format ohne Abfuhr von Lizenzgebühren eingesetzt werden.

Die Entwicklung an FLAC wurde im Jahr 2000 begonnen, am 20.07.2001 wurde die Referenzimplementation mit Version 1 veröffentlicht. Als einer der ersten Hardwarehersteller unterstützte PhatNoise, ein Zulieferer für Automobilhersteller, das Abspielen von FLAC in seinen Geräten. Bekannt wurde FLAC auch durch die Band Metallica, welche seit dem Jahr 2004 Konzertmitschnitte nicht nur als MP3, sondern auch als FLAC anbietet. Heute wird FLAC von einer Vielzahl portabler und stationärer Abspielgeräte unterstützt. Im Bereich der Heimcomputer gehört das Abspielen von FLAC mittlerweile zur Standardfunktionalität der meisten Medien- und Musikabspielprogramme für PC und Mac.

FLAC ist ein verlustfreies, komprimiertes Audioformat. Im Durchschnitt komprimiert FLAC die Audiodaten auf etwa 60% ihrer ursprünglichen Grösse. Die Musikart ist dabei relevant für die Kompressionsrate: Ein ruhiges Stück mit wenigen Instrumenten kann auf bis zu 30% der ursprünglichen Grösse komprimiert werden. Ein umfangreiches Stück kann etwa nur auf 75% komprimiert werden. FLAC unterstützt Eingangssignale mit Auflösungen von 4 bis 32 Bit pro Sample, Abtastfrequenzen von 1 Hz bis zu rund 655 kHz und 1 bis 8 gleichzeitige Kanäle für Surround-Klang.

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