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Testbericht · Bowers & Wilkins · Passiv-Lautsprecher

Gut gereift

Test Bowers & Wilkins CM10

Die Anfänge der CM-Baureihe reichen ins Jahr 2006 zurück. Die neue CM10 unterscheidet sich durch seinen aufgesetzten, neu entwickelten Hochtöner. Aber nicht nur dank diesem katapultiert sich die Standbox in eine andere Hörklasse.

Von Martin Freund · · Seite 1 von 6
Neben Satinweiss kommt Schwarz Hochglanz bei den Kunden zurzeit am besten an. Die CM10 lässt sich auf Wunsch auch ohne Bodenplatte aufstellen. Dann wirkt sie noch schlanker.
Neben Satinweiss kommt Schwarz Hochglanz bei den Kunden zurzeit am besten an. Die CM10 lässt sich auf Wunsch auch ohne Bodenplatte aufstellen. Dann wirkt sie noch schlanker.

Gegenüber der CM9 verfügt die CM10 über einen dritten Tieftöner, was besseren Tiefgang und satteres Bassfundament verspricht. Aber natürlich wurde auch das Gehäusevolumen vergrössert: Knapp 80 Liter sind ein stattlicher Wert, den man der schlanken Standbox allerdings kaum ansieht. Irgendwie haben es die Designer geschafft, die CM10 zierlicher erscheinen zu lassen, als sie nominell daherkommt.

Insbesondere die Versionen in Satinweiss oder hochglänzendem Schwarz dürften hohe Wohnraumakzeptanz – durchaus auch von weiblicher Seite – erfahren. Liebhaber klassischer "Holzboxen" können zwischen rötlichem Nussbaum und Wenge wählen.

Die Basschassis kommen zusammen auf eine Membranfläche, die beinahe derjenigen eines stattlichen 12-Zoll-Tieftöners entspricht. Allerdings versprechen drei Antriebe in Kombination mit den kleineren, besser kontrollierbaren Einzelmembranen – bei vergleichbarem Maximalpegel – ein überlegeneres Impulsverhalten.

Der Autor Martin Freund

Martin Freund ist Redaktor bei avguide.ch und testet seit den Anfängen Verstärker, Lautsprecher und Analog-Komponenten. Der Fachjournalist beurteilt Geräte klanglich wie technisch mit einer Tiefe, wie sie heute selten geworden ist.

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