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Testbericht · Bowers & Wilkins · Passiv-Lautsprecher

Gut gereift

Test Bowers & Wilkins CM10

Von Martin Freund · · Seite 6 von 6

Fazit

Tatsächlich ist Bowers & Wilkins mit der CM10 wieder mal ein grosser Wurf gelungen. Dabei klingt die schlanke Standbox mit ihrem neuen "On-Top"-Hochtöner weniger spektulär als vielmehr in allen Bereichen auf einem so ausgewogen hohen Niveau wie wohl nur wenige Lautsprecher in ihrer Preisklasse. Und  mit ihrem nicht übertriebenen, per Schaumstoffstöpsel anpassbaren Tieftonbereich eignet sie sich durchaus auch für kleinere bis mittelgrosse Räume.

Steckbrief
ModellCM10
Preis4,400.00 CHF
HerstellerBowers & Wilkins
VertriebB&W Group (Schweiz) GmbH
Jahrgang2013
Masse998 x 200 x 340 mm
Gewicht33.5 kg
FarbeNussbaum rot, Wengé, Schwarz glänzend, Satinweiss
Bass3 x 165 mm Papier-/Kevlarmembran
Bauprinzip3-Wege-Bassreflexsystem

Testurteil

7 / 10

Plus

  • schlanke, elegante Erscheinung
  • feinste Hochtonzeichnung
  • aussergewöhnliche räumliche Transparenz
  • klingt unangestrengt und doch dynamisch
  • enorme Pegelreserven

Minus

  • benötigt stromstabilen Verstärker

Profil: Gegenüber der CM9 verfügt die CM10 über einen dritten Tieftöner, was besseren Tiefgang und satteres Bassfundament verspricht. Aber natürlich wurde auch das Gehäusevolumen vergrössert: Knapp 80 Liter sind ein stattlicher Wert, den man der schlanken Standbox allerdings kaum ansieht.

Der Autor Martin Freund

Martin Freund ist Redaktor bei avguide.ch und testet seit den Anfängen Verstärker, Lautsprecher und Analog-Komponenten. Der Fachjournalist beurteilt Geräte klanglich wie technisch mit einer Tiefe, wie sie heute selten geworden ist.

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