TESTBERICHT
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Ausprobiert

Aus rund 30 Liter Gehäusevolumen zaubert der DB4S subsonischen Tiefbass.Aus rund 30 Liter Gehäusevolumen zaubert der DB4S subsonischen Tiefbass.
Auch eine grosse Standbox wie die 702 S2 von B&W profitiert enorm von einer passenden Subwoofer-Unterstützung.Auch eine grosse Standbox wie die 702 S2 von B&W profitiert enorm von einer passenden Subwoofer-Unterstützung.

Der Spassfaktor beim Musikhören wird deutlich gesteigert – interessanterweise nicht nur bei hohen Lautstärken, sondern gerade auch bei Zimmer- und bis zu gehobener HiFi-Lautstärke. Wer nicht auf Nachbarn Rücksicht nehmen muss und auch mal Pegel-Orgien feiern kann, wird erfreut feststellen, dass der DB4S für einen geschlossenen Subwoofer dieser Grösse eine erstaunliche Pegelfestigkeit bietet – und bis in den Grenzbereich durchwegs sauber agiert.

Auch bei grossorchestraler Musik war die Sache schnell klar: Mit Subwoofer kommen klassische Werke einfach souveräner und bombastischer in den Hörraum. Beeindruckend war hier der Zugewinn an räumlicher Information. Wie schon wiederholt festgestellt, sind tiefe bis subsonische Frequenzen für das Mass an Raum-Illusion offenbar mit ausschlaggebend. Wer Orgelmusik mag, wird über den Tiefgang und die Durchhörbarkeit eines solchen Subwoofers der Topklasse sowieso entzückt sein.

Bei eher «trocken» aufgenommener Kammermusik war der Zugewinn durch den Subwoofer nicht sofort hörbar. Sobald aber Cello oder Flügel mit ins Spiel kamen, war die Sache wiederum klar: Der DB4S unterstützt auf subtile, aber nachhaltige Weise die Ganzheitlichkeit der Musikwiedergabe. Dies umso stärker, je mehr Rauminformation eine Aufnahme von Haus aus aufweist.

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