Muskeln elegant verpackt
Der Audia Flight 3S zeigt sich – wahlweise in Silber oder Schwarz – im eleganten, Audia-typischen Design mit massiver Alufrontplatte und hübsch integriertem OLED-Display. Darauf wird in blauen, dimmbaren Lettern der gewählte Eingang angezeigt. Fünf Hochpegelquellen lassen sich in der Grundversion anschliessen, eine davon symmetrisch über XLR-Buchsen. Wer möchte, kann für 450 Franken ein vielseitig anpassbares Phono-Modul erwerben, das auch später nachgerüstet werden kann. Es belegt dann den Eingang Nr. 1.
Als sehr empfehlenswerte Option bietet Audia Flight ein vielseitiges Phono-Modul für MM- und MC-Tonzellen an (ganz links im Bild). Sehr hochwertig ist auch der Vorstufenausgang.
Verschiedene Einstellungen lassen sich mit dem Steuerkreuz an der Box einstellen und über das Dsiplay kontrollieren. Mitgeleifert wird zudem eine Fernbedienung.
Das Innere des 44 cm tiefen und 46 cm breiten Geräts ist vollständig mit hochwertiger Elektronik gefüllt. Ganz rechts sieht man die hochkant angebaute Phono-Platine.Nettes Detail: Die (digitale) Logiksteuerung des Geräts verfügt über einen eigenen Trafo und ist vom Audioschaltkreis galvanisch getrennt. Die Eingangsumschaltung erfolgt über luftdichte und daher korrosionsfeste Relais, die Lautstärkeregelung analog über ein hochwertiges ALPS-Potentiometer. Man kann den Flight 3S im Übrigen auch nur als Vorverstärker benutzen und die integrierten Endstufen abschalten: Über Cinch-Ausgänge nimmt er dann Kontakt mit anderen Endverstärkern auf. Der klanglich hochwertige und kraftvolle Kopfhörerausgang bleibt stets aktiv.
Steuern lässt sich der Vollverstärker absolut problemlos mittels der wertigen Vollmetall-Fernbedienung. Diese beherrscht nicht nur die Eingangswahl und Lautstärke, sondern regelt auf Wunsch auch die Balance sowie die Helligkeit des Displays. Nicht zuletzt kann man das Gerät fernein-/ausschalten.

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