TESTBERICHT

Fazit

Internetradio hören im Büro, einem spannenden Hörbuch lauschen in der Küche und gemütlich Jazz geniessen im Wohnzimmer. Alles unabhängig von einander, kabellos gesteuert via Smartphone und gefüttert mit Inhalten via Computer oder direkt aus dem Web. Die Rede ist vom Multiroom System des amerikanischen Herstellers Sonos, welcher Musik auf einfache Weise in jeden Raum bringen möchte.

In diesem Test stellen wir die Basiskomponenten des Sonos Multiroom Systems vor. Einerseits die sogenannte Bridge, welche den Zweck erfüllt, das System kabellos aufzubauen und andererseits den kompakten Stand-alone-Lautsprecher, genannt Play:3. Eine Erweiterung des Systems ist mit dem grösseren Play:5 Lautsprecher oder den beiden Zoneplayern möglich, welche auch eine herkömmliche Stereoanlage streamingfähig machen können. Alle Komponenten sind mit einem Ethernet-Anschluss ausgestattet und können so bei Bedarf auch direkt an den Router angebunden werden.

Der Sonos Controller für den Computer wie auch die oben erwähnte App verfügen über Funktionen wie Lautstärkeregelung, Equalizer oder die Verknüpfung von Zonen. Im Modus „Party" können zum Beispiel sämtliche Lautsprecher miteinander verbunden werden, und die Musik wird anschliessend synchron abgespielt. Um auf dem Computer gespeicherte Musikdateien nutzen zu können, müssen diese unter „Musikbibliothek" freigegeben werden. Danach können Playlisten erstellt und abgespeichert werden. Ebenso findet man zig tausende Internetradiostationen, wovon man die Besten zu seinen Favoriten hinzufügen kann. Um das Angebot zu komplettieren, kann Musik auch direkt aus iTunes, Napster oder über einen anderen Dienst bezogen werden. Alles in allem machen der Sonos Controller sowie die Sonos App einen guten Eindruck und sind intuitiv bedienbar.
Mit dem Sonos Connect können bereits vorhandene Stereo-Anlagen in das Multi Room System integriert werden.Mit dem Sonos Connect können bereits vorhandene Stereo-Anlagen in das Multi Room System integriert werden.
Als erstes nehmen wir die Bridge, das kleine weisse Kästchen aus Kunststoff in Betrieb, welches mit einem Ethernet-Kabel und einem Netzgerät geliefert wird. Die Installation der Bridge ist selbsterklärend: Ethernet-Kabel an den Router anschliessen und mit Strom versorgen, fertig. Aufgrund der geringen Dimensionen von 41 x 110 x 110 mm (H x B x T) und einer vernachlässigbaren Wärmeabstrahlung kann die Bridge zu einem späteren Zeitpunkt problemlos in einem Schrank oder Fernsehmöbel verschwinden. In einem zweiten Schritt positionieren wir die Aktivlautsprecher Play:3. Entscheidend für die Wahl des Standorts ist einzig das Vorhandensein einer Steckdose. Der kompakte Play:3 findet mit den geringen Abmessungen von 132 x 268 x 160 mm (H x B x T) beinahe überall Platz. Die am Gehäuseboden beziehungsweise an der Gehäuseseite angebrachten Gumminoppen entkoppeln das Gehäuse, sorgen für einen sicheren Stand und ermöglichen, den Lautsprecher auch hochkant aufzustellen. Als weitere Alternative verfügt der Play:3 über ein 1/4 Zoll Gewinde, um so die massiven 2,6 Kilogramm bei Bedarf an der Wand montieren zu können. Ausgestattet ist der 3-Wege-Lautsprecher mit einem mittig platzierten Hochtöner, zwei Mitteltönern und einer rückseitig abstrahlenden, ovalen Bassmembran. Das Kunststoffgehäuse wie auch die metallene Lautsprecherabdeckung sind robust ausgeführt und wirken hochwertig. Als Farbvarianten stehen weiss und schwarz (mit jeweils farblich passenden Ethernet- und Netzkabeln) zur Auswahl. Auf der Oberseite befinden sich Lautstärkeregler und eine Mute-Taste. Als erstes nehmen wir die Bridge, das kleine weisse Kästchen aus Kunststoff in Betrieb, welches mit einem Ethernet-Kabel und einem Netzgerät geliefert wird. Die Installation der Bridge ist selbsterklärend: Ethernet-Kabel an den Router anschliessen und mit Strom versorgen, fertig. Aufgrund der geringen Dimensionen von 41 x 110 x 110 mm (H x B x T) und einer vernachlässigbaren Wärmeabstrahlung kann die Bridge zu einem späteren Zeitpunkt problemlos in einem Schrank oder Fernsehmöbel verschwinden. In einem zweiten Schritt positionieren wir die Aktivlautsprecher Play:3. Entscheidend für die Wahl des Standorts ist einzig das Vorhandensein einer Steckdose. Der kompakte Play:3 findet mit den geringen Abmessungen von 132 x 268 x 160 mm (H x B x T) beinahe überall Platz. Die am Gehäuseboden beziehungsweise an der Gehäuseseite angebrachten Gumminoppen entkoppeln das Gehäuse, sorgen für einen sicheren Stand und ermöglichen, den Lautsprecher auch hochkant aufzustellen. Als weitere Alternative verfügt der Play:3 über ein 1/4 Zoll Gewinde, um so die massiven 2,6 Kilogramm bei Bedarf an der Wand montieren zu können. Ausgestattet ist der 3-Wege-Lautsprecher mit einem mittig platzierten Hochtöner, zwei Mitteltönern und einer rückseitig abstrahlenden, ovalen Bassmembran. Das Kunststoffgehäuse wie auch die metallene Lautsprecherabdeckung sind robust ausgeführt und wirken hochwertig. Als Farbvarianten stehen weiss und schwarz (mit jeweils farblich passenden Ethernet- und Netzkabeln) zur Auswahl. Auf der Oberseite befinden sich Lautstärkeregler und eine Mute-Taste.
Play:3 - Ein aktiver 3-Weg-Lautsprecher mit viel Power.Play:3 - Ein aktiver 3-Weg-Lautsprecher mit viel Power.

Schnell und einfach verbunden

Die beim Play:3 mitgelieferte Kurzbedienungsanleitung erklärt in einfacher Weise die nächsten Schritte. Für die Installation werden ein Wireless-Netzwerk mit Breitbandverbindung und ein Computer (mit Windows XP und höher) oder Mac (mindestens OS X) vorausgesetzt. Die für die Vernetzung der Lautsprecher benötigte Software liegt einerseits als CD-ROM bei oder kann auf der Website von Sonos unter „Support" heruntergeladen werden. Ein Gratis-App zur Steuerung des Systems ist für Android Smartphones und Tablets sowie für Apple Geräte verfügbar. Die Tatsache, dass das Multiroom System mit den beiden zurzeit wichtigsten Betriebssystemen für Smartphones kompatibel ist, gefällt. Ebenfalls angenehm sind die Fülle und die Qualität der Information auf der Herstellerwebsite.

Die Software führt einen Schritt für Schritt durch das tatsächlich sehr einfache Anmeldeverfahren der Bridge und der Lautsprecher. Innert wenigen Minuten und ohne irgendwelche lästige Netzwerkschlüssel einzutippen, kann Musik vom Computer auf die Lautsprecher übertragen werden. Das Installationsprogramm öffnet ein Zeitfenster von zwei Minuten, in denen ein Gerät nach dem andern durch gleichzeitiges Drücken der Volume- und der Mute-Taste gesucht und angemeldet wird. Des Weiteren wird man dazu aufgefordert, den Lautsprecher einem Raum zuzuweisen, was für die Steuerung unerlässlich ist.

Internetradio hören im Büro, einem spannenden Hörbuch lauschen in der Küche und gemütlich Jazz geniessen im Wohnzimmer. Alles unabhängig von einander, kabellos gesteuert via Smartphone und gefüttert mit Inhalten via Computer oder direkt aus dem Web. Die Rede ist vom Multiroom System des amerikanischen Herstellers Sonos, welcher Musik auf einfache Weise in jeden Raum bringen möchte.

In diesem Test stellen wir die Basiskomponenten des Sonos Multiroom Systems vor. Einerseits die sogenannte Bridge, welche den Zweck erfüllt, das System kabellos aufzubauen und andererseits den kompakten Stand-alone-Lautsprecher, genannt Play:3. Eine Erweiterung des Systems ist mit dem grösseren Play:5 Lautsprecher oder den beiden Zoneplayern möglich, welche auch eine herkömmliche Stereoanlage streamingfähig machen können. Alle Komponenten sind mit einem Ethernet-Anschluss ausgestattet und können so bei Bedarf auch direkt an den Router angebunden werden.

Die gesamte Sonos-Familie im Überblick.Die gesamte Sonos-Familie im Überblick.

Schnell und einfach verbunden

m Hörtest gibt sich der Play:3 klanglich durchaus attraktiv. Dass mit einem solch kleinen Gerät so viel Druck erzeugt werden kann, erstaunt, denn auch bei maximaler Lautstärke scheppern weder Gehäuse noch Membran. Jedoch kommt der rückseitige Bassstrahler dabei arg ins Schwitzen und vermag nicht annähernd das Tiefbass-Fundament eines ausgewachsenen Lautsprechers zu bieten. Durch die Platzierung der Box in einer Ecke kann ein kleiner Teil davon jedoch wettgemacht werden. Laut Hersteller soll der grosse Bruder Play:5 diese Disziplin besser beherrschen.

Sehr angenehm hingegen ist der saubere und natürliche Klang eines Konzertflügels oder der kernige Ton des Kontrabass, inklusive der Zupfgeräusche. Beim Anspielen der Cymbals eines Schlagzeugs ist die hohe Auflösung des Obertonbereiches klar zu vernehmen. Der Play:3 von Sonos lässt den Raum grösser wirken und gehört zu den heller klingenden Zeitgenossen. Kurz gesagt: Ein sehr präzis klingender Lautsprecher mit genügend Bass bei mittlerer Lautstärke und feiner Auflösung im Hochtonbereich.

Hörtest

Fazit

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