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Publikationsdatum
30. Dezember 2003
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Philips hat kürzlich mit der Anmeldung des 100.000. Patents seine Kompetenz als innovativer High-Tech Konzern unterstrichen. Das Unternehmen beweist damit einmal mehr, welch grosse Bedeutung Forschung und Entwicklung innerhalb des Konzerns haben.

Mit der Schaffung von sogenanntem "intellektuellen Eigentum" erwirtschaftet Philips beträchtliche Einnahmen. Diese werden fast ausschliesslich zur Finanzierung der Philips Forschung und Entwicklung verwendet und sind damit eine wesentliche Basis für die Erfindung von innovativen Technologien und die Entwicklung von neuen Produkten.

Beispiele für wichtige, patentierte Erfindungen von Philips sind: CD- und DVD-Technologie, JPEG- und MPEG- Komprimierungsformate (digitales Video), Xenonlampen für Kraftfahrzeuge, UHP-Lampen für Projektoren und GSM-Sprachverschlüsselung.

Das erste Philips Patent wurde am 7. Dezember 1905 in Deutschland von Gerard Philips, einem der Gründer des Unternehmens, angemeldet: es war ein System zur Verbesserung der Brenndauer einer Glühlampe.

Den 100.000 Patenten liegen rund 20.000 Erfindungen zu Grunde. Philips besitzt jedoch nicht nur Patente, sondern ist ausserdem noch Inhaber von 22.000 Marken, 11.000 Geschmacksmusterrechten und 2000 Domänennamen.

Zur Verwaltung dieses umfangreichen Portfolios beschäftigt Philips weltweit rund 300 Fachleute in 23 Büros. Was die Einnahmen aus intellektuellem Eigentum betrifft, so zählt Philips zu den führenden Unternehmen der Welt.

Früher hat Philips Patentanmeldungen hauptsächlich eingereicht, um sich das alleinige Nutzungsrecht an seinen Erfindungen zu sichern. Heute ist die Strategie auf Wertschöpfung ausgerichtet. Ein Wert kann geschaffen werden, indem Philips ein Patent selbst nutzt, aber auch indem das Unternehmen Patente verkauft, in Lizenz vergibt, austauscht oder sie gemeinsam mit anderen Patenten nutzt.
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