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17. Juli 2001
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Wie die Deutsche Landesgruppe der "International Federation of Phonographic Industry" (IFPI) am Montag mitteilte, seien der Musikbranche durch das private Brennen sowie illegale Musikdownloads aus dem Internet im vergangenen Jahr theoretisch 1.5 Mrd. Euro verloren gegangen. Nachdem die Umsätze im letzten Jahr um 2,3 Prozent sanken, rechnet die Branche auch in diesem Jahr mit weiter sinkenden Zahlen.

Im Zeitraum April 2000 bis März 2001 wurden 247 Mio. CD-Rs und CD-RWs an private Haushalte verkauft. Für Musikkopien wurden 54 Prozent genutzt; das sind 133 Mio. Stück. Dies entspricht gegenüber 1999 einer Steigerung um 124 Prozent. 6,4 Prozent der Bevölkerung haben in den letzten zwölf Monaten Musiktitel aus dem Internet heruntergeladen, das sind 4,1 Mio. Personen. 94,5 Prozent davon haben keine kostenpflichtige Tracks heruntergeladen. Insgesamt wurden 316 Mio. Downloads gezogen.
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