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Die Formen werden eleganter

1992 kam die ultraschlanke 6.2 mit Seitenwänden aus Stahl auf den Markt. Sie war mit einer Höhe von rund 1.9 m und 50 kg kein Leichtgewicht.1992 kam die ultraschlanke 6.2 mit Seitenwänden aus Stahl auf den Markt. Sie war mit einer Höhe von rund 1.9 m und 50 kg kein Leichtgewicht.

1992 haben Sie mit der LDR 6.2 die erste Piega-Box mit eleganten Stahlseitenwänden auf den Markt gebracht. Wieso Stahl und nicht Holz, wie bisher? Und wieso waren nur die Seitenteile aus Stahl?
Greiner: Die Chromstahl-Seitenteile waren damals ein Alleinstellungsmerkmal. Zudem passte dies aussergewöhnlich gut zu den speziellen Abmessungen der Lautsprecher. Dies passte in seiner Einzigartigkeit sehr gut zusammen.

Scheuch: Bei der LDR 6.2 war es das Ziel, mit möglichst geringer Grundfläche einen Lautsprecher zu bauen, der richtig Druck im Bassbereich machen konnte. Dazu kamen vier 18er-Bässe auf der Plattform zum Einsatz. Das war ein starker Antrieb, der so richtig loslegen konnte.

Genannt «S Tröpfli»: der Piega 4.2.Genannt «S Tröpfli»: der Piega 4.2.

Ein Jahr später, also im Jahre 1993, kam die LDR 4.2 auf den Markt, die allgemein wegen ihrer eleganten Tropfenform liebevoll «s Tröpfli» genannt wurde. War das Stahlgehäuse das einzig Neue und Besondere an diesem Lautsprecher? Und wie war der Verkaufserfolg?
Greiner: Die LDR 4.2 war sehr erfolgreich am Markt. Mit diesem Lautsprecher begann auch die Generation der Lautsprecher mit dem legendären LDR 2642, welchen wir fast 20 Jahre unverändert bauten.

Scheuch: Integriert waren hier ein 2.5-Wege-System mit hochdämpfendem 14er-Bass auf der Plattform. Das LDR-2642-Bändchen war in einer Time-Alignment-Position zurückversetzt. Das Gehäuse war eine MDF-Matrix mit seitlich aufgeklebten Chromstahlplatten plus Stahl-Topteil.

1997 kamen die ersten Piega-Lautsprecher mit Aluminiumgehäusen. Hier ein Surround-Set hoher Qualitätsklasse mit P4XL als Frontlautsprecher, P4C-Centerbox, P4L-Rear-Lautsprecher und dem Subwoofer P Sub1.1997 kamen die ersten Piega-Lautsprecher mit Aluminiumgehäusen. Hier ein Surround-Set hoher Qualitätsklasse mit P4XL als Frontlautsprecher, P4C-Centerbox, P4L-Rear-Lautsprecher und dem Subwoofer P Sub1.

Es dauerte noch vier Jahre bis 1997 die erste Boxenserie P4 mit Aluminiumgehäuse kam. In welchen Beziehungen war das ein Fortschritt und wie gross war der kommerzielle Erfolg?
Scheuch: Mit dem Fertigungsverfahren des Aluminium-Strangpresse-Profils konnten wir unsere Gehäuse in jeder Hinsicht optimieren. Aluminium ist ein idealer Gehäusewerkstoff, und mit dem Pressen sind akustisch ideale Formen möglich. Der kommerzielle Erfolg war hocherfreulich.