Wie Leo Greiner bei diesem Gespräch sehr treffend bemerkte, galt bei der Konzeption und Herstellung jedes Piega-Produktes «Herz vor Kommerz». Damit meint er, dass hinter jedem Piega-Produkt die Überlegung stand, etwas Gutes und Sinnvolles zu schaffen, das man auch selber kaufen würde – und nicht die Idee, dem Kunden ein möglichst gewinnbringendes Produkt anzudrehen.
Bereits im Artikel «Von zwei auf zwanzig in zwanzig Jahren» brachte avguide.ch ein Interview mit den Firmengründern Leo Greiner und Kurt Scheuch, in welchem Entwicklung und Werdegang der Firma (vom 2-Mann- bis zum 20-Mann-Betrieb) beleuchtet wurden.
Im Artikel Piega im Wandel berichtete avguide.ch die grundlegenden personellen Veränderungen bei Piega nach rund 30 Jahren seit der Firmengründung.
Hans-Jürg Baum, der die Firma Piega, seine Leute und ihre Produkte seit ihrem Start genaustens beobachtet hat, lässt in dieser Story Leo Greiner und Kurt Scheuch ihre Philosophie und Produkte erklären.
Da sich diese Story vor allem auf die markantesten Boxen mit den bedeutendsten Entwicklungsschritten konzentriert, die in der Regel nicht gerade billig waren und immer noch sind, sollte nicht vergessen werden, dass Piega zu allen Produktionszeiten auch preisgünstige Lautsprecher auf den Markt brachte. Es waren und sind dies laut Kurt Scheuch die «Brot und Butter»-Lautsprecher, die in grösseren Stückzahlen hergestellt werden und mit denen man genug Geld verdienen kann, um die Löhne der nicht gerade kleinen Belegschaft und diverse andere Kosten bezahlen zu können.
1987: Erste Produktion im Kellergeschoss
1987: Erster Produktionsraum der Firma Piega im Kellergeschoss bei Leo Greiner zu Hause. Hier entstanden die ersten Boxen Arlecchino, Capriccio, Arabella und Elektra.


