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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
29. September 2003
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1884 hat England einen Viertel der Welt erobert. Es ist eine Ehre, für England in den Krieg ziehen zu dürfen. Doch einer kneift.

Harry Feversham (Heath Ledger) tritt aus der Armee aus, als es heisst, in den Sudan zu ziehen. Daraufhin erhält er von seiner Verlobten und seinen Freunden vier weisse Federn als Zeichen der Feigheit.

Von der Gesellschaft ausgeschlossen - auch sein Vater, ein General - kennt ihn nicht mehr, kommt er langsam zur Einsicht, dass sein Verhalten tatsächlich Feigheit war.

Daraufhin macht er sich selbständig auf den Weg in den Sudan, um seine auf verlorenem Posten kämpfenden Freunde zu retten.

Der Film - basierend auf einem Roman von A.E.W. Mason aus dem Jahre 1902 - ist ein Abenteuerfilm. Er handelt also nicht von Feigheit oder Militarismus oder gesellschaftlichen Normen, sondern zeigt Schlachtszenen, Kamelritte durch die Wüste, schöne Kostüme.

Das Schauspiel ist nicht wirklich berührend. So bleibt vom Film, abgesehen von seiner Länge, das Bild mit eindrücklichen Landschaftsaufnahmen und Stimmungen, sowie der gelungene räumliche Ton, der es schafft, viele Sequenzen packend zu gestalten.
STECKBRIEF
Filmtitel:
Die vier Federn
Orginaltitel:
The Four Feathers
Herkunft:
USA
Label:
Concorde
Jahr:
2002
Regie:
Shekhar Kapur
Darsteller:
Heath Ledger, Wes Bentley, Kate Hudson
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch mit Untertiteln
Genre:
Drama
Untertitel:
deutsch (nicht ausblendbar), deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Audiokommentar des Regisseurs
Bildformat:
2,35:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1, dts
Bildwertung:
9
Tonwertung:
9
Preis:
32.900000
Bezugsquellen
Wettbewerb