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FILMREZENSION
ARTIKEL
Publikationsdatum
28. April 2008
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Ein Gelehrter aus Oxford (Daniel Craig) plant, in den hohen Norden zu Reisen, um dem "Staub", einer geheimnisvollen Substanz, deren Existenz von "Magisterium" geleugnet wird, auf die Spur zu kommen.

Das Waisenmädchen Lyra Belacqua (Dakota Blue Richards) erhält ebenfalls Gelegenheit, in den Norden zu reisen, als die geheimnisvolle Mrs. Coulter (Nicole Kidman) sie bittet, sie als ihre Assistentin zu begleiten.

Im Norden ist alles anders. Lyras bester Freund verschwindet, Mrs. Coulter ist dem Kind auf einmal negativ gesinnt, Eisbären sprechen und tragen Panzerwesten.

Für Lyra ist dies kein Problem, denn sie besitzt ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr stets die Wahrheit sagt.

Dennoch verstrickt sie sich in gehörige Abenteuer, die dank raffinierter Effekte märchenhaft verzaubern, gelegentlich aber auch kitschig wirken.

Die Geschichte ist sehr knapp erzählt. Mit ihren magischen Elementen hätte sie deutlich mehr Potenzial. Da Themen und Probleme nur kurz angesprochen aber nicht ausgeführt werden, leidet das Verständnis.

Frustrierend ist der Schluss. Die wichtigste Frage bleibt ungeklärt und verweist auf die Fortsetzung, die für 2009 angesagt ist, wegen schlechter Einspielergebnisse aber möglicherweise ins Wasser fällt.

STECKBRIEF
Filmtitel:
Der goldene Kompass
Herkunft:
USA
Label:
New Line Cinema
Jahr:
2007
Regie:
Chris Weitz
Darsteller:
Daniel Craig, Nicole Kidman, Dakota Blue Richards, Sam Elliott, Eva Green
Code:
2
Sprache:
deutsch, englisch
Genre:
Drama
Untertitel:
deutsch, englisch, deutsch für Hörgeschädigte
Ausstattung:
Trailer, Audiokommentar
Bildformat:
2.40:1 - 16:9
Tonformat:
Dolby Digital 5.1
Bildwertung:
9
Tonwertung:
8
Bezugsquellen
Wettbewerb