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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
13. Juli 2016
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Fitnessarmbänder mit Schrittzähler und Pulsmesser gibt es heute bereits ab 40 Franken. Wenn man, wie Tomtom, für einen solchen Handgelenkrechner knapp 270 Franken kassieren will, muss man Zusätzliches bieten. Die Tomtom Spark Cardio + Music glänzt dann durch eine aktive Routenaufzeichnung mittels GPS sowie direkter Musikübertragung auf einen Bluetooth-Kopfhörer.

Alle Daten gehören Tomtom

Die Tomtom Spark verfügt über ein auch bei Sonnenlicht gut ablesbares E-Ink-Display.

Das erste Stirnrunzeln löste die im sportlichen, wasserdichten Plastikdesign gestaltete Spark bei der Installation aus. Ohne Registrierung bei Tomtom mit einer E-Mail-Adresse ist die Uhr praktisch nutzlos. Und erst wenn man seine persönlichen Messdaten auf den Server von Tomtom geladen hat, kann man sehen, wie fit man ist. Der Hersteller weiss nun also, dass ich mich montags eher langsam den Hang hochschleppe, weil ich in der vorhergehenden Nacht zu wenig geschlafen habe. Dank der GPS-Daten offenbare ich auch, wann ich mich wo aufgehalten habe. "Die von der Sportuhr erfassten Informationen werden jedes Mal automatisch hochgeladen, wenn Sie Ihre Sportuhr mit Ihrem PC verbinden", erklärt die Datenschutzbestimmung lapidar.

Einzelne Aufzeichnungen lassen sich aber wenigstens nachträglich löschen. Ob sie dadurch auch wirklich von den Servern von Tomtom verschwinden, lässt sich aber nicht prüfen. Wer minimale Privatsphäre wahren will, registriert seine Uhr also mit einer Wegwerf-Mail-Adresse, wie sie beispielsweise spamgourmet.com zur Verfügung stellt.

Wer übrigens ein Handbuch für seine Uhr sucht, muss dieses aus dem Internet selber herunterladen.

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