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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
24. Juli 2017
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Verstärker, die nach dem Class-AB-Prinzip arbeiten, dürfen als absolut ausgereift gelten. Technische Revolutionen sind hier kaum noch möglich. Dass der Rotel RA-1572 gegenüber seinem Vorgänger klanglich dennoch klar zulegt, hat er vor allem seinem ausgezeichneten D/A-Wandler zu verdanken.

Punkto Bedienung legt der Rotel RA-1572 ebenfalls zu: Auch ohne Verbandelung mit einem markeneigenen Netzwerkspieler soll der Rotel RA-1572 sich (demnächst) bequem per iOS-App und Smartphone/Tablet steuern lassen.

Wie ein Ei dem andern

Klassisches Verstärker-Layout von Rotel: Beim RA-1572 sind sämtliche Funktionen auch auf der Gerätefront bedienbar.

Ein nettes Extra bildet der rückwärtige USB-Ladeanschluss, an den man beispielsweise einen Google-Chromecast-Dongle anschliessen kann. Dieses winzige, nur rund 50 Franken teure Kästchen erlaubt die App-gesteuerte Wiedergabe von Hi-Res-Audio-Dateien übers Heimnetzwerk. Der RA-1572 versorgt es nicht nur permanent mit Strom, sondern nimmt die Daten auch noch verlustfrei via optischen Digitaleingang entgegen. Eine feine Detaillösung und klanglich überlegene Wireless-Alternative zu Bluetooth.

Punkto Bedienung erweist sich der Rotel als ausgereift. Die Vollfunktionsfernbedienung liegt gut in der Hand, ist übersichtlich gestaltet und erlaubt den Direktzugriff auf alle (!) wichtigen Funktionen.

Wem ein traditioneller Befehlsgeber zu antiquiert erscheint, für den wird Rotel demnächst eine Bedien-App für iOS-Tablets und -Smartphones lancieren. Dazu verfügt der RA-1572 über einen Ethernetanschluss, der die (Steuer-)Integration ins Heimnetzwerk erlaubt. Ausprobieren konnten wir die neue Applikation leider noch nicht.

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