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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
19. Juli 2010
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Auf den ersten Blick ist das Philips MCD900 eine Komponentenanlage, welche in punkto Aussehen und Normierung der Einzelkomponenten völlig aus der Reihe tanzt. Anstelle der typischen 42-Zentimeter-Komponenten besitzt das MCD900 futuristisch abgerundete, kleine Komponenten. Doch trotz der anfänglichen Freunde über eine Komponentenanlage aus dem Hause Philips, trügt der Schein. Die beiden Komponenten - DVD und Verstärker - lassen sich nur über ein spezielles Port-Kabel mit einander verbinden und da es auch keine weiteren „Komponenten" mehr gibt, ist diese Komponentenanlage in meinen Augen ganz klar ein Mikrosystem. Was dieses System taugt, zeigt der folgende Bericht.

Moderne Eleganz

Das Philips MCD900 besteht also aus zwei Teilen, die zusammen 251 x 202 x 251 Millimeter messen. Das Verstärkerteil beherbergt einen 2 x 50 Watt Class-D Digital Verstärker, der für die nötige Power sorgt.

Der Verarbeitung des MCD900 wurde grosse Beachtung geschenkt. So wurden die Elemente nicht nur sehr gut verarbeitet, man hat die Frontblenden sogar mit einer dünnen, gebürsteten Aluminium-Blende versehen. Die Anlage wirkt so edler und robuster. Hebt man allerdings die Anlage an, so ist man erstaunt, dass sie trotzdem so leicht ist.

Ins Auge sticht bei der Anlage aber als erstes das aufgesetzte 3 Zoll grosse Display. Über das kleine, mehrzeilige Farbdisplay lässt sich sowohl die Anlage steuern, als auch die wichtigsten Einstellungen vornehmen. Das Display ist leicht nach hinten geneigt, die Schräge verändern kann man aber leider nicht. Der Betrachtungswinkel ist aber hervorragend, ob links oder recht, von hinten oder von vorne, die Infos auf dem Display sind immer gut zu erkennen. Die Schrift und Symbole wurden ausreichend gross gewählt, dass man sie auch von einiger Entfernung noch gut lesen kann. Befindet man sich im DVD-Modus, kann zusätzlich auch ein On-Screen-Display angezeigt werden.

Bedient wird das Philips MCD900 entweder mit den Bedienelementen auf der Geräteoberseite, oder mit der Fernbedienung. Während die Fernbedienung sehr gut in der Hand liegt und alle Tasten einen angenehmen Druckpunkt haben, sind die Tasten auf dem Gerät etwas härter im Druckpunkt. Nichts desto trotz lässt sich die Anlage auch so ohne Mühe bedienen.

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