Die Geräte ähneln sich, die Bezeichnungen ebenfalls, die Verbesserungen sind auch beinahe kongruent – gibt es denn wirklich Unterschiede zwischen dem im Februar getesteten Asus O!PlayHD2 und dem PlayOn!HD2 von A.C.Ryan?
Um langweilige Wiederholungen zu vermeiden, möchte ich an dieser Stelle auf meinen PlayOn!HD-Testbericht verweisen, der am 11. Oktober2010 publiziert wurde.Voll bepackt
Auch der PlayOn!HD2 kommt in voller Ausrüstung, mit allen (evtl.) benötigten Kabeln, der neuen Fernbedienung inkl. Batterien usw.
Einziges Manko: Das gedruckte Handbuch fehlt (ersetzt durch eine nicht besonders hilfreiche, vielsprachige QuickStart Broschüre) und muss auf der Webseite von A.C.Ryan gesucht und runtergeladen werden. Momentan zumindest ist dieses Handbuch nur in Englisch verfügbar.
Ausstattung ergänzt
Was man dem PlayOn!HD2 nicht ansieht, ist die Verwendung des neusten Realtek Chips, der Geschwindigkeits- und Qualitätsverbesserungen vor allem bei HD-Videos bringen soll.
Auf der Rückseite hat sich puncto Anschlüsse nur die Anordnung geändert, die Möglichkeiten sind dieselben geblieben.
Die rückseitigen Anschlüsse wurden neu angeordnetAuch die seitlichen USB Buchsen und der Multi-Cardreader wurden neu platziert und die Verbindung zum Rechner ist nun als USB3 ausgeführt (Verbindungskabel liegt bei!).
Nicht ganz einleuchten will mir, dass die beiden USB Buchsen für externe Festplatten im USB2-Standard belassen wurden, doch eine allzugrosse Bedeutung würde ich dieser Unterlassung (noch) nicht beimessen.
Völlig neu gestaltet wurde die interne Festplattenmontage: Die 3,5 Zoll Sata HD kann einfach seitlich eingeschoben werden. Doch da die Festplatte in den meisten Fällen schon installiert ist, werden nur wenige Kunden davon profitieren.

Gleich geblieben ist die Wi-Fi Möglichkeit mit dem zusätzlich zu erwerbenden Adapter.
Vorsicht
Das neue Hochglanzkunststoffgehäuse (schwarzem Klavierlack nachempfunden) sieht nur in den ersten 5 Minuten schmuck aus, da jeder Fingerabdruck sichtbar ist, und auch die sanfteste «Berührung» bleibende, sichtbare Kratzerchen verursacht. Man müsste direkt Handschuhe tragen und das Gerätchen nach der Installation nicht mehr anfassen ... Dafür erhielt die neue Version weichere und höhere Gummifüsschen.3D-Audio oder 3D Immersive Audio werdem die neuen Techniken der Audiowiedergabe genannt, die neben der horizontalen Ebene - sei dies in Stereo- oder Mehrkanal-Eiedergabe - Höhenlautsprecher einsetzen. Simon Franglen, der durch seine Arbeit an Titanic, Avatar und dem jüngsten James Bond-Film Spectre bekannt ist, meint zum 3D-Klang: "Die zusätzliche Wiedergabe-Ebene [Höhen-Elevation] lässt den einzelnen Stimmen und Instrumenten Raum zum Atmen, auf eine Art und Weise, an die die flache Ebene eines Stereo-Mixes noch nicht einmal annähernd heranreicht. 3D Audio schenkt dem Zuhörer ein vollkommen neues Hörerlebnis." Auf dieses 3D Immersive Audio setzt Sennheiser seinen strategischen Fokus, wie es an der CES in Las Vegas bekannt gab.
Die Technik nennt das Unternehmen Ambeo. Auf der CES präsentiert Tonmeister Gregor Zielinsky in einem 9.1-Hörraum sowohl originäre 9.1-Aufnahmen als auch -Upmixes von Musik-Klassikern. Soulpix nutzt Ambeo für ihr Virtual-Reality-Game Eden. Durch einen von Sennheiser entwickelten Algorithmus sind die Geräusche und Sounds im Spiel leicht zu lokalisieren und simulieren so eine realistische Klangwelt. „Die in Eden genutzte 3D-Sound-Rendering-Engine ermöglicht eine nahtlose Überblendung von echten Sounds und virtuellen Quellen“, erklärt Andreas Sennheiser. „Engines wie diese sind die Zukunft von 3D-Sound in Augmented-Reality-Anwendungen.“
Gezeigt wird im weiteren ein Virtual-Reality-Mikrofon, das gemeinsam mit Produzenten von VR-Inhalten und der VR-Produktionsfirma Visualise entwickelt wurde. Es nimmt Ton in vier Quadranten auf und soll ein wichtiges Tool für VR-Produktionen werden. Der Launch des Mikrofons ist für das dritte Quartal 2016 geplant, 2017 folgt ein Bundle mit einem Software-Plug-In für die Post-Produktion von VR-Inhalten.
Mit seiner Venue-Modeling-Software präsentiert Sennheiser ein weiteres Highlight im Bereich 3D Audio. Die Demo-Version enthält die Raumeigenschaften diverser Clubs, etwa des Mighty in San Francisco oder des Pariser Rex Club. Das Unternehmen nennt dieses VST-Plug-In einen Meilenstein in der virtuellen Nachbildung von Raumakustik. Es soll ab Mitte 2016 verfügbar sein.

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