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TESTBERICHT
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Publikationsdatum
19. Januar 2018
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Sogenannte USB-DACs sind heutzutage eigentlich viel mehr als nur Digital-Analog-Wandler für Notebook oder PC: Im Digitalverbund mit CD-, DVD- oder Blu-Ray-Spieler peppen sie auch deren Klangqualität meist deutlich auf. Geräte ab einer mittleren Preisklasse verfügen über besonders hochwertige Kopfhörerverstärker, die den integrierten Kopfhörerausgängen von anderen Hifi-Komponenten meist deutlich überlegen sind.

Dabei haben sie durchaus den Anspruch, innerhalb der Stereoanlage noch mehr Funktionen zu übernehmen: Zwei der vier Testkandidaten – der Moon Neo 230 HAD und der Teac UD-503 – können auch noch Analogeingänge vorweisen, womit sie fast schon zu kompletten Vorverstärkern avancieren. Diesen Anspruch untermauern die mitgelieferten Fernbedienungen, die nebst Eingangsumschaltung die in der Praxis wichtige Lautstärkeregelung beherrschen.

Der Matrix Mini-i Pro 2S kommt ebenfalls mit Fernbedienung, er verwaltet aber ausschliesslich digitale Quellen. Hingegen verfügt er als einziger Proband über die kabellose Signalanbindung Bluetooth – und das auch nach AptX-Manier. Damit kann man Musik in Hifi-gerechter Klangqualität direkt ab Handy oder Tablet hören – vorausgesetzt, diese sind AptX-kompatibel.

Mit einem anderen Alleinstellungsmerkmal kann der M-DAC mini von Audiolab auftrumpfen: Dank integriertem Akku lässt er sich unterwegs ohne Stromnetz betreiben. Dies bis zu sieben Stunden lang. Da kann man es ihm fast nachsehen, dass er als einziger ohne Fernbedienung auskommen muss.

Der Teac UD-503 lädt dank doppelt vorhandener Kopfhörerausgänge zum ganz privaten partnerschaftlichen Hörvergnügen ein. Daneben lässt er auch die wenigen Besitzer von Kopfhörern mit symmetrischem Anschlusskabel nicht im Stich: Über einen speziellen Adapter (nicht im Lieferumfang) kann man den Teac zur entsprechenden Ansteuerung einsetzen. 

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