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Testbericht · Roonlabs · Netzwerk-Player

Im Kern der Sache

Test des Nucleus-Servers von Roon

Von Christian Wenger · · Seite 7 von 8

Musikerlebnis

High-End in maximaler Integration: Nucleus, Kii Control, Kii THREE.High-End in maximaler Integration: Nucleus, Kii Control, Kii THREE.

Ich hatte die perfekte Testsituation zur Verfügung. Nur die Hardware für Streaming und digitale Musikwiedergabe hat sich geändert. Sonst nichts. Kein Kabel, kein Gerät und auch die Musik(-daten) waren dieselben und am selben Speicherort, wie in der vormaligen Konfiguration von Roon Core mit dem MacBook.

Was mich allerdings skeptisch stimmte, war ein mögliches Wahrnehmungsproblem: Wenn immer wir etwas testen, neigen wir dazu, eine Verbesserung wahrnehmen zu wollen. Ein Blindtest lag bei mir natürlich nicht drin. Dafür hatte ich mit der alten Konfiguration eine Menge Hörerfahrung gesammelt. Veränderungen sollten deshalb intuitiv gut wahrnehmbar sein. Das musste genügen.

Das Musikerlebnis erwies sich als vollständig in jeder Dimension. Nucleus fügt nichts zum Klang bei, scheint aber als Roon Core alles auszuschöpfen, was möglich ist. Der Rest gehört nicht zu Nucleus, sondern ist Teil der verwendeten DA-Wandler, der Verstärkung und der Schallwandlung. Im Gesamten entstand eine Vorstellung, die im Rahmen meiner Anlage alles hergibt, was die Qualität der Aufnahme zulässt – und das auch mit digitaler Kompression à la MP3 und AAC.

Die Unterschiede zu Roon Core mit meinem alten MacBook Pro schienen mir eindeutig, was aber natürlich nicht für jeden MacBook Pro sprechen kann.

Der Autor Christian Wenger

Christian Wenger war Elektrotechniker und Marketingfachmann in der Industrielektronik und Inhaber von InConcert Audio in Olten. Von 2013 bis 2024 schrieb er als Redaktor für avguide.ch. Heute lebt der Connaisseur und Weinliebhaber pensioniert in Südfrankreich und bleibt Mitinhaber der avguide.ch GmbH.

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