TESTBERICHT
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Bildqualität

Die Bildqualität bis ISO 800 ist sehr gut, aber auch ISO 1600 sind noch gut verwendbar. Danach werden JPEG-Bilder weicher und verwaschener. Das RAW-Format mit individueller Bildverarbeitung kann weiter helfen. Nachfolgend eine ISO-Belichtungsreihe der Kamera in JPEG. (Bild: ISO 100 – Brennweite: 25 mm – Blende f4 – Verschlusszeit: 1/400 s)
Die Bildqualität bis ISO 800 ist sehr gut, aber auch ISO 1600 sind noch gut verwendbar. Danach werden JPEG-Bilder weicher und verwaschener. Das RAW-Format mit individueller Bildverarbeitung kann weiter helfen. Nachfolgend eine ISO-Belichtungsreihe der Kamera in JPEG. (Bild: ISO 100 – Brennweite: 25 mm – Blende f4 – Verschlusszeit: 1/400 s)
ISO-Belichtungsreihe: JPEG-Bildqualität bei ISO 100 – Auflösung, Rauschen, Bildstörungen, Schärfe – dazu Bildvergrösserung aktivierten. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/125 s)
ISO-Belichtungsreihe: JPEG-Bildqualität bei ISO 100 – Auflösung, Rauschen, Bildstörungen, Schärfe – dazu Bildvergrösserung aktivierten. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/125 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 200 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/250 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 200 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/250 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 400 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/500 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 400 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/500 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 800 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/1000 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 800 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/1000 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 1600 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/2000 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 1600 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/2000 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 3200 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/4000 s)
JPEG-Bildqualität bei ISO 3200 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/4000 s)
Bildqualität bei ISO 6400 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/8000 s)
Bildqualität bei ISO 6400 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/8000 s)
Bildqualität bei ISO 12'800 – Bildvergrösserung aktivieren.
(Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/16'000 s)
Bildqualität bei ISO 12'800 – Bildvergrösserung aktivieren. (Brennweite: 100 mm – Blende f8.0 – Verschlusszeit: 1/16'000 s)

Eine Objektivkonstruktion mit einem solch grossen Zoombereich ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und punkto Bildqualität immer mit Kompromissen verbunden. Bei 100 Prozent-Vergrösserung am Bildschirm ist ein leichter Schärfeverlust von der Bildmitte zum Bildrand hin sichtbar. Dieser spielt in der Praxis jedoch selten eine Rolle, da diese Unterschiede nur bei kritischen Motiven auffallen.

Im Weitwinkel wird auf f4 abgeblendet die höchste Auflösung erreicht, die dann höher liegt als bei Offenblende (f2,8). Mittlere und Tele-Brennweiten lösen jedoch etwas weniger auf als das Zentrum im Weitwinkel. Abblenden bis maximal f8 hilft in erster Linie dem mittleren Bereich um 100 mm bei der Auflösung.

Die Randabdunklung (Vignettierung) ist sehr gering. Allerdings nimmt die Helligkeit nicht gleichmäßig ab, sondern bei 25 und 100 mm in den Bildecken recht sprunghaft. Bei 400 mm ist kein praxisrelevanter Helligkeitsverlust sichtbar.

Die Verzeichnung der Zoomoptik wurde sehr gut auskorrigiert. Im Weitwinkel ist zwar eine kaum störende Tonnenform an geraden Linien sichtbar. Mittlere und lange Brennweiten sind jedoch praktisch verzeichnungsfrei. Selbst Farbsäume an kontrastreichen Kanten (chromatische Aberrationen) sind kaum vorhanden.

Die Bildsensor-relevanten Testaufnahmen in JPEG zeigten es auf: Bis ISO 400 bewegt sich das Bildrauschen im sicheren Bereich, steigt ab ISO 800 jedoch an und wird oberhalb ISO 1600 bereits kritisch. Helligkeitsrauschen wird erst über ISO 3200 sichtbar, doch bleibt es feinkörnig. Farbrauschen spielt keine Rolle.

Bei der Detailschärfe zeigt sich, dass die Rauschunterdrückung ab ISO 1600 zu kräftig arbeitet. Bis ISO 400 ist die Detailschärfe einwandfrei, darüber sinkt die Auflösung langsam ab. Bei ISO 800 gibt es noch genügend Details. Doch bereits ab ISO 1600 wirken die Bilder oft weich und verwaschen.

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Das Gehäuse der Lumix FZ1000 ist für eine Bridge-Kamera vergleichsweise gross und schwer, hat aber einen gewichtigen Vorteil – es liegt gut in den Händen. Auch das Handling der technisch gut bestückten Bridge-Kamera unterscheidet sich kaum von dem einer DSLR oder spiegellosen Systemkamera. Der hoch auflösende OLED-Sucher ist gar eine richtige Augenweide.

Die Brennweiten-Einstellung erfolgt per Linearmotor wahlweise über den Zoomhebel beim Auslöser oder am elektronisch übersetzten Objektivring. Beide Bedienelemente unterstützen mehrere Geschwindigkeits-Stufen. Das Objektiv kann aber besonders schnellen Bewegungen am Zoomring nicht mehr folgen.

Praktischerweise kann man nebst dem stufenlosen Zoom auch eines mit vorgegebenen Brennweiten nutzen. Diese Funktion ist wahlweise auf den Ring oder Hebel, oder beide programmierbar.

Die Anfangsöffnung von f2,8 kann das Objektiv nicht lange halten. Bereits bei rund 60 mm (KB) steht nur noch Blende f3,5 zur Verfügung. Ab 170 mm beträgt die maximale Blendenöffnung dann f4. Die Geräusche des Motorzooms und das Klackern der Blende sind in leiser Umgebung noch knapp hörbar.

Die Kamera selbst ist hingegen in der Lage, völlig lautlos auszulösen. Bis zu einer Belichtungszeit von 1/4000 s hat man noch die Wahl, ob der Verschluss mechanisch (leises Klacken) oder elektronisch (unhörbar) arbeiten soll. Ganz elektronisch sind dann gar sehr kurze Verschlusszeiten bis 1/16’000 s möglich.

Panasonic verspricht einen rasanten Autofokus (AF) selbst im Telebereich. Im Weitwinkel soll die FZ1000 innerhalb von 0,09 s von unendlich auf zwei Meter fokussieren, in Telestellung innerhalb von 0,17 s. Normalerweise sind Superzoom-Kameras in Telestellung sehr träge und erreichen die Phantasieangaben der Hersteller nicht annähernd.

Bei der FZ1000 ist dies anders. Es dürfte wohl die erste Bridge-Kamera mit Autofokus sein, die in jeder Zoomstellung die (gefühlten) AF-Geschwindigkeiten der hochwertigen Systemkameras erreicht. Der AF überzeugt in der Praxis klar.

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