TESTBERICHT

Fazit

Bei der Class-A-Schaltung wird der Arbeitspunkt der Ausgangstransistoren in die Mitte des linearen Teils der Transistorkennlinie gelegt. Anschaulich ausgedrückt: Die Emitter-Kollektor-Strecke befindet sich auch ohne anliegendes Musiksignal in einem Zustand, der – auf die Leitfähigkeit bezogen – ungefähr in der Mitte zwischen «Sperren» und «voller Leitfähigkeit» liegt.

Daher ist die Emitter-Kollektor-Strecke jedes Leistungstransistors immer stromführend. Dies führt zu einer erheblichen Leistung und Wärmeentwicklung – auch dann, wenn kein Musiksignal anliegt. Folgedessen müssen Endstufen mit Class-A-Schaltung grosszügig gekühlt werden – grosse Kühlkörper und gute Belüftung sind also wichtig.

Dem gegenüber mutet die nutzbare Verstärkerleistung im Verhältnis zu der Abwärme gering an. Im vorliegenden Fall sind es 33 Watt pro Kanal. Damit ähneln Class-A-Verstärker ein wenig den Röhrengeräten, wenn man Leistungsaufnahme, Abwärme und Nutzleistung in Betracht zieht.

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