27. Mai 2019 | seit 1999
TESTBERICHT
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C5 Series 2: In-Ear-Hörer mit Donnerbass

Skulptur oder In-Ear-Kopfhörer? Die Bowers&Wilkins-Leute hatten schon seit jeher etwas übrig für ausgefallene Formen - verbunden mit erstklassigem Sound.

Der In-Ear-Hörer C5 Series 2 übernimmt vom Original nicht nur das Design, sondern auch einen guten Teil der Funktionalität, wie zum Beispiel den Secure Loop, den Aufbau des Hörers samt dem Microporous Filter und vieles andere. Neu sind, wie beim On-Ear-Hörer P5 Series 2, jedoch die Treiber, die natürlich den Klang wesentlich mitbestimmen. Die neu entworfenen dynamischen 9,2 mm-Chassis sollen diesem Kopfhörer laut Werbeabteilung von Bowers&Wilkins "starke, aber kontrollierte Bässe und einen natürlicheren, offenen Klang ermöglichen".

Auch bei diesem Hörer wird ein kleines Case für die Reise mitgeliefert. Auffallend ist auch hier der Secure Loop, eine gepolsterte Kabelschlaufe, die sich an die Gehörgrösse anpassen lässt und mit etwas Übung einen tadellosen und unverrückbaren Sitz am Ohr ermöglicht. Für das Made-for-iPhone Kabel des C5 Serie 2 Kopfhörers gilt das gleiche wie für den bereits erwähnten P5 Series 2.

Wie bei In-Ear-Hörern allgemein üblich, werden drei Ear-Buds (bei anderen Herstellen mit Ohradapter, Ohrpassstücke oder Rubber Caps bezeichnet) in drei verschiedenen Grössen mitgeliefert. Wie wichtig die Wahl der richtigen Grösse ist, zeigt der Hörtest.

Das Orchester im Gehörgang

Wie schon beim Test des Vorgängers enttäuschten die ersten Paar Takte aufgrund eines dünnen, mickrigen Klanges. Doch kannten nun die Tester gleich die Ursache und montierten so gleich die für sie passenden Ear-Buds, welche den Gehörgang perfekt nach aussen abdichten und so auch die Umgebungsgeräusche stark abdämpfen. Auch beim In-Ear-Hörer C5 war es natürlich höchst interessant, die originale Version mit der neuen Generation C5 Series 2 zu vergleichen.

Beginnen wir gleich mal mit dem Abhören einer ganz normalen und qualitativ  durchschnittlichen Rock-Aufnahme, wie sie im Markt zu 99% angeboten wird. Über den originalen C5 erschien das Album Omega von Asia mit etwas wenig Druck im Bass und am Equalizer des iPhones wurde die Stellung "mehr Bass" gewählt. Ganz anders beim C5 der zweiten Generation: Hier resultierte - ohne jegliche klangliche Manipulation - ein kraftstrotzendes, angenehm brillantes Klangbild, das echt gefallen konnte. Auch bei höheren Pegeln blieb der Klang absolut sauber und nervte nie durch einen billig scheppernden Sound, wie ihn so viele In-Ear-Hörer auch heute noch bieten.

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