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Schnellster APS-C-Autofokus

Neue APS-C-Kamera Sony Alpha 6400

Die neue Sony Alpha 6400 besitzt den schnellsten Autofokus unter allen spiegellosen Kameras mit APS-C-Sensor. Neben exzellenter Bildqualität und «Real Time Augenautofokus» glänzt sie mit 4K- und HLG-Video sowie mit 11 Serienbildern pro Sekunde.

Von Hanspeter Frei ·
Sony Alpha 6400: Mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit ist sie Rekordhalterin in Sachen Autofokusgeschwindigkeit unter allen spiegellosen APS-C-Kameras.
Sony Alpha 6400: Mit 0,02 Sekunden Reaktionszeit ist sie Rekordhalterin in Sachen Autofokusgeschwindigkeit unter allen spiegellosen APS-C-Kameras.

Gestern nur bei Vollformat, heute auch in der neuen Sony Alpha 6400: Die kompakte Kamera mit APS-C-Sensor ist laut Hersteller nicht nur diejenige mit dem schnellsten Autofokus ihrer Klasse, sie verfügt auch über einige neue Funktionen, die den Autofokus in Sachen Präzision noch besser machen – wie «Real Time Augenautofokus» und «Real Time Tracking».

Damit dem Fotografen trotz treffsicherem Autofokus kein Motiv entgeht, schiesst die Alpha 6400 auf Wunsch bis zu elf Bilder pro Sekunde bei automatischer Schärfenachführung. Die neue Generation des Bionz-X-Prozessors ist für die exzellente Bildqualität verantwortlich, bei Fotos wie auch bei 4K/UHD-Videos. Der Touchscreen auf der Kamerarückseite ist 180 Grad drehbar. Alles zusammen macht die Kamera zu einem exzellenten Werkzeug für Kreative – egal, ob Profi, ambitionierter Amateur oder Vlogger.

Rasant und treffsicher: Die Sony Alpha 6400 besitzt zurzeit den schnellsten Autofokus bei spiegellosen APS-C-Kameras. Im Bild der Kamera-Monitor in Selfie- und Vlogger-Position.Rasant und treffsicher: Die Sony Alpha 6400 besitzt zurzeit den schnellsten Autofokus bei spiegellosen APS-C-Kameras. Im Bild der Kamera-Monitor in Selfie- und Vlogger-Position.

Nichts entgeht der Alpha 6400

Die lebensechten Farben und das hohe Kontrastverhältnis werden mit einem dreiseitigen Ambilight noch verstärkt. Praktisch ohne Übergang wird das Bild des Fernsehers durch das Ambilight ergänzt und erschafft auf diese Weise laut Hersteller ein eindringliches und begeisterndes Seherlebnis, wie es mit OLED-Fernsehern bis heute nicht möglich war.

Das neue Topmodell bietet ein 6.1-Soundsystem mit 30 Watt Gesamtleistung. Damit stehen jeweils 15 Watt Leistung für die sechs nach vorne gerichteten Lautsprecher in der Soundbar und für die rückwärtigen Treiber mit der patentierten Triple-Ring-Technologie und der integrierten Bassreflexöffnung zur Verfügung.

Die äussere Gestaltung des Philips OLED-TVs folgt der Design-Philosophie des Unternehmens: «Sichtbare Leichtigkeit» und europäische Handwerkskunst. Erkennbar ist dies auf den ersten Blick an den minimalen Abmessungen des OLED-Panels, das sich durch seinen äusserst schlanken Rahmen auszeichnet. Die eleganten, leicht gebogenen Chrom-Füsse passen zu der filigranen Optik. Sie erlauben es, das Gerät auf einem Tisch zu platzieren und erschaffen gleichzeitig den Eindruck eines fast schwerelosen Geräts.

Die edlen Proportionen, die Verwendung feiner Materialien und das makellose Finishing entsprechen den Erwartungen an europäische Verarbeitungsqualität.

Der 55POS901F ist «powered by» Android Smart TV System und ist von Google zertifiziert. Der Nutzer erhält somit Zugang zu allen TV-Apps, Services und Inhalten im Google Play Store und kann zusätzlich auf das Philips-Smart-TV-Angebot zugreifen. Eine Fernbedienung mit QWERTY-Tastatur, Swipe Pad und Spracherkennung versprechen eine mühelose Bedienung und schnelle Navigation.

Der Philips 55POS901F/12 ist für 3999 Franken ab dem 4. Quartal 2016 verfügbar.

Verbesserungen bei der Bildqualität

Mit dem neu entwickelten 24,2-Megapixel-APS-C-Sensor und dem weiterentwickelten Bionz-X-Prozessor kann es die neue Alpha 6400 mit jeder Shooting-Situation aufnehmen. Der normale ISO-Bereich findet bei ISO 32'000 seine Grenze, ist aber bis auf ISO 102'400 erweiterbar.

Gefüttert mit einigen Bildverarbeitungsalgorithmen der Vollformatkameras von Sony, gelingt es der Alpha 6400, das Rauschniveau niedrig und die Detailauflösung hoch zu halten.

Video-Einsatz: Sony Alpha 6400 mit Zoom-Objektiv und optionalem Mikrofon-Adapter.Video-Einsatz: Sony Alpha 6400 mit Zoom-Objektiv und optionalem Mikrofon-Adapter.

Video mit Hybrid-AF und HLG auf höchstem Niveau

Full Pixel Readout, kein Pixel-Binning und internes 4K-Video (QFHD: 3840 x 2160 Pixel) sind die entscheidenden Stichworte, die den Video-Profi aufhorchen lassen. Damit sammelt die Kamera das rund 2,4-Fache an Daten für 4K-Videos und lässt diese dann in erstklassiges 4K-Videomaterial zusammenfliessen. Der «Fast Hybrid Autofokus» ist speziell für Videos optimiert. Das Scharfstellen erfolgt sanft und gleichmässig, so dass die Nachfokussierung nicht auffällt. Der Fokus bleibt zudem konstant auf dem richtigen Punkt, selbst wenn im Vordergrund andere Objekte ins Bild rücken. Der Autofokus mit Touch-Funktion macht die Kamera zur ersten Wahl für Vlogger und Kreative, die regelmässig Videos machen, um diese online zu teilen.

Für Zeitraffer-Aufnahmen kann die Kamera Fotos in Intervallen zwischen 1 und 60 Sekunden machen. Insgesamt sind von einer bis zu 9999 Aufnahmen alles möglich. Die Anpassungen der Belichtungsautomatik können individuell auf «niedrig», «mittel» oder «hoch» eingestellt werden, so dass innerhalb des Zeitraffers die Aufnahmen möglichst homogen sind.

Zum ersten Mal hält das HLG-Profil (Hybrid Log-Gamma) Einzug in eine APS-C-Kamera von Sony. So können Videos ohne Umwege auf kompatiblen HDR- Fernsehern abgespielt werden – in lebensechter 4K-Qualität, versteht sich. S-Log2 und S-Log3 stehen für mehr Flexibilität beim Colour Grading. Zebra-Muster, Gamma-Display und externe Aufnahme runden den Video-Funktionsumfang sauber ab. Aufnahmen mit 120 Bildern pro Sekunde mit bis zu 100 Mbit/s lassen in der nachträglichen Bearbeitung Zeitlupenaufnahmen in Full-HD zu, natürlich mit Autofokusnachverfolgung. Die richtige Speicherkarte ist allerdings Voraussetzung. Sony empfiehlt mindestens Class-10-SDHC/SDXC-Karten für XAVC-S und mindestens UHS Class 3 für 100-Mbit/s-Aufnahmen.

Flexibel: Das Display der Alpha 6400 lässt sich auf- und hochklappen, acht Tasten an der Kamera sind frei belegbar. Flexibel: Das Display der Alpha 6400 lässt sich auf- und hochklappen, acht Tasten an der Kamera sind frei belegbar.

Viele Extras für mehr Vielseitigkeit

Der neue, um 180 Grad schwenkbare LCD-Monitor mit 921k-Auflösung auf der Kamerarückseite ist ideal für Selfies – egal, ob bei Foto oder Video. So haben Vlogger während des Filmens jederzeit die hundertprozentige Kontrolle über den Bildausschnitt. Selbstverständlich lassen sich zentrale Funktionen auch per Touch auf dem berührungsempfindlichen Monitor steuern. «Touch Pad», «Touch Focus», «Touch Shutter» und das neue «Touch Tracking», welches «Real Time Tracking» rasch aktiviert, gehören zu den zentralen Funktionen. Wer in punkto Bildkontrolle auf den Monitor verzichten möchte, nutzt den XGA-OLED-Sucher.

Die acht Bedienknöpfe am Kamera-Body können mit verschiedenen Funktionen frei belegt werden. Insgesamt stehen 89 Funktionen zur Auswahl. Um angesichts der Vielfalt nicht den Überblick zu verlieren, lassen sich bevorzugte Funktionen über «My Dial» und «My Menu» separat hervorheben. Bilder können mit Sternen direkt in der Kamera bewertet werden.

Das Gehäuse der Kamera besteht aus Magnesium und ist staub- und feuchtig­keits­ab­wei­send. Der Auslöser ist auf 200'000 Fotos ausgelegt. Mit der neuen «Imaging Edge Mobile»-App lassen sich ab März Fotos und Videos kabellos und direkt von der Kamera auf Smartphones oder Tablets übertragen.

Die neue Sony Alpha 6400 ist ab Februar 2019 erhältlich. Die unverbindlichen Preisempfehlungen lauten: Sony Alpha 6400 (Body): ca. 1200 Franken, Alpha 6400 im Kit mit SEL-P1650: ca. 1300 Franken, Alpha 6400 im Kit mit SEL-18135: ca. 1600 Franken.

avguide.ch meint

Schön, dass Sony trotz aktuellem Vollformat-Hype eine neue Kamera mit APS-C-Sensor vorstellt. Die interessanten Weiterentwicklungen in der Foto-Abteilung, speziell beim Autofokus, und die neuen Videofunktionen könnten manche Alpha-6300-Besitzer zum Umsteigen anregen. Leider fehlt der Alpha 6400 ein eingebauter Bildstabilisator, der beim freihändigen Filmen in 4K-Qualität oft entscheidet, ob die Aufnahmen begeistern oder seekrank machen. Da ist eine Alpha 6500 besser ausgerüstet.

Eine preisliche Alternative bietet die Alpha 6400 im Vergleich mit einer Fujifilm X-T3. Beiden fehlt ein Bildstabilisator. Die Sony besitzt ein hochklappbares Display für Selfies und Vlogger. Dass dieses bei belegtem Zubehörschuh, etwa durch ein externes Mikrofon, halb verdeckt wird, ist eine andere Sache. Die Fujifilm punktet dagegen bei den Videoformaten und der Wetterfestigkeit.

Schwere Zeiten kommen ab Sommer 2019 auf Haustiere und Tiere in freier Wildbahn zu. Dann wird es für die Alpha 6400 – und wohl auch für andere Alpha-Modelle – per Firmware-Update eine Augenautofokus-Funktion speziell für Tiere geben. Wer schiesst das Foto mit dem schärfsten Tier-Auge? Die Jagd ist eröffnet.

Der Autor Hanspeter Frei

Hanspeter Frei ist der Foto- und Videospezialist von avguide.ch und einer der versiertesten Fachjournalisten seines Gebiets. Er testet Kameras, Objektive und Videotechnik.

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