17. Dezember 2018 | seit 1999
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Publikationsdatum
7. Dezember 2018
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Bei der neuen Piano-Black-Designvariante des Aktivlautsprechers Beolab 50 und des TV-Geräts Beovision Eclipse geht es fast nur ums Design. Die einzige technische Neuheit ist der neue Standfuss. Er ist schön und raumsparend, kann aber trotzdem auf Knopfdruck um fast 90° gedreht werden.

Bang & Olufsen hat das Design ihrer Produkte und Systeme schon vor vielen Jahren zum Kult gemacht. Es ist sozusagen der Adel, der verpflichtet. Schliesslich beeindruckt es den Besitzer durchaus, wenn Hersteller wie B&O nicht dauernd neue Geräte auf den Markt bringen, sondern sich stattdessen dem Tuning fürs Auge hingeben.

Was damit beabsichtigt wird, liest sich wortreich: «Die neue Piano-Black-Kollektion verkörpert ein Gefühl von Luxus, Raffinesse und Innovation.» Die «fesselnde» Farbe Piano Black signalisiere Empowerment, Glamour und Mystery zugleich! Da wird es mir schon fast ein wenig «trümmlig».

Beovision Eclipse im neuen Design mit dem neuen Bodenständer. Er nimmt minimalen Raum ein.

B&O kriegt es trotzdem auf die Reihe. Die Verbindung von Eichenholz, Hochglanz-Pianolack und polierten Aluminiumperlen auf der Frontabdeckung der Beloab-50-Aktivlautsprecher ist einfach extrem gut gelungen, ganz unabhängig davon, wie das Design unsere Lebensphilosophie wiederspiegeln soll. Der Beovision Eclipse ist eines der ganz wenigen TV-Geräte, das man gerne anschaut, ohne es einzuschalten.

Die Beolab-50-Lautsprecher mit der neuen Frontabdeckung links. Sie besteht aus hunderten polierter Aluminium-Punkte, die wie ein gefrorener Wasserfall wirken sollen.

Auch hält man bei Bang & Olufsen tapfer an der exklusiven Fernbedienung fest. Das Konzept der Systemfernbedienung ist ja praktisch eine Erfindung der Dänen. Bei anderen Herstellern läuft mittlerweile schon fast alles über Apps, sodass die billigen Standard-Fernbedienungen oft gar nicht mehr in Betrieb genommen werden. Das ist hier anders. Man freut sich darauf, denn die Fernbedienung liegt wunderbar in der Hand, und ihre Haptik ist kaum zu übertreffen.

Die edle Fernbedienung ist bei Bang & Olufsen immer noch die zentrale Bedienungsoberfläche mit einer Haptik, welche die sonst üblichen Apps nicht bieten können.

Adel verpflichtet auch das Bankkonto: Beolab 50 inklusive Aluminiumfront und Side Panels aus rauchgeschwärzter Eiche kostet 17'000 CHF je Lautsprecher. Der Beovision Eclipse 55 (55 Zoll) kostet inklusive Beoremote One (so heisst die Fernbedienung) 9795 CHF. Der grössere Bruder mit 65 Zoll Diagonale schlägt mit 13'895 CHF in die Assets. Da mag es auch noch den neuen Floor Stand für 800 Stutz leiden.

Nichtsdestotrotz sieht das ganze Set so unglaublich edel aus, dass Ihre Gäste vermutlich gar nicht mehr in den Teller schauen werden.

avguide.ch meint

Bang & Olufsen setzt konsequent auf perfektes Design und Top-Verarbeitung. Anders geht es nicht, denn das Preisniveau kann nur mit einer glaubhaften Alleinstellung gerechtfertigt werden.

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