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26. Juni 2006
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Die Unterhaltungselektronik Industrie zieht eine deutlich positive Halbzeitbilanz der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Die Marktforscher der GfK Marketing Services und der gfu verzeichnen für den Mai 2006 in Deutschland Steigerungsraten von 18 Prozent beim Absatz und 60 Prozent beim Umsatz von TV-Geräten, verglichen mit Mai 2005.

Insgesamt wurden über alle Absatzkanäle im Mai 2006 rund 500'000 Fernsehgeräte verkauft.

Getragen werden diese Zuwächse von den flachen Bildschirmtechnologien LCD und Plasma mit mehr als 50 Prozent der verkauften Geräte, während das Geschäft mit klassischen Bildröhrengeräten und Rückprojektionstechnik weiter rückläufig ist.

Nach Display-Technologien aufgeschlüsselt zeigt sich folgendes Bild: Im Mai 2006 wurden über 150 Prozent mehr LCD-Fernsehgeräte verkauft als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dabei stieg der Umsatz prozentual sogar noch stärker um 180 Prozent.

Der Trend zu grossformatigen Geräten der Bildschirmklassen von 80 Zentimetern und grösser setzt sich verstärkt fort.

In Zahlen ausgedrückt: 77 Prozent des Umsatzes bei LCD-TV entfällt auf Geräte mit 80 cm Bildschirmdiagonale oder grösser. Ein Viertel des LCD-Umsatzes kommt bereits von Geräten mit über 90 cm grossem Bild.

Zudem kaufen die Bundesbürger gern zukunftssichere Geräte. 70% der im Mai verkauften LCD-TV-Geräte waren HD-ready.

Die zweite Flat-TV-Sparte, Plasma-TV, kann ebenfalls mit beachtlichen Zuwachsraten aufwarten: Fast 90 Prozent mehr Geräte führen zu ca. 70 Prozent mehr Umsatz.

TVs mit Rückprojektion und die klassischen Röhrengeräte verzeichnen sowohl beim Absatz als auch beim Umsatz zweistellige Rückgänge.

Eine weitere Kenngrösse verdient Beachtung: Die Käufer gaben im Mai 2006 beim Kauf eines Fernsehgeräts in Deutschland 200 Euro mehr aus als im Mai 2005.

Der Durchschnittspreis der verkauften TV-Geräte aller Bildschirmtechnologien ist von 556 auf 756 Euro angestiegen.
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