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23. April 2002
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Die Academy of Television Arts and Sciences, Veranstalter der Emmy-Verleihung, wird künftig einen eigenen Award für "interaktive TV-Programmierung" vergeben. Das berichtet die Los Angeles Times. Dieses Signal für die junge Branche soll TV-Stationen ermutigen, mehr interaktive Programmteile anzubieten. Der neue Emmy wird - nicht als Statuette, sondern als Plakette - nur dann verliehen, wenn es entsprechende Nominierungen gibt.

Laut Josh Bernoff, einem Analysten von Forrester Research, sind die Mehrheit aller interaktiven TV-Services zurzeit Werbungen, Nachrichten, Wetterberichte, Video-on-Demand-Dienste und andere nicht-programmbezogene interaktive Angebote. Diese werden aber vom "Interactive Emmy" nicht betroffen sein. Der begehrte TV-Award geht in der neuen Kategorie nur an interaktive Angebote, die ein "integrativer Bestandteil des Programms" sind. Der neue Award sei "ein erster Schritt in Richtung einer vollwertigen Emmy-Anerkennung", sagte John Leverence, Vizepräsident der Academy. Zurzeit stecke die Technologie noch in den Kinderschuhen und auch ein tragfähiges Businessmodell fehle.

Analysten schätzen laut LA Times die Zahl jener, die fernsehen und zugleich im Internet surfen, auf 30 bis 40 Mio. Menschen. Zudem steigt die Zahl der Haushalte, die über die Möglichkeit verfügen, interaktives TV zu empfangen in den USA ständig
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