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5. Oktober 2002
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Es sei eine absolute Spitzenmesse gewesen, so ist's in der Messezusammenfassung zu lesen:
Über 160'000 BesucherInnen aus 136 Ländern haben sich vom 25. bis 30. September in Köln durch die Hallen bewegt.

1'546 Anbieter repräsentierten den Markt rund ums stehende und bewegte Bild. Der grosse Run im Consumerbereich waren Digitalkameras, Printer und sogenannte "Minilabs", also eigenständige Photoprinter.

Einige der Neuheiten waren in der Schweiz bereits zu sehen, z.B. an der Expo Morschach oder der orbit COMDEX (siehe orbit-Report). Hier weitere Consumer-Highlights:

Sony's Morschach-Revival

Überarbeitet: Die DSC-F717 tritt nach einem erfolgreichen Jahr die Nachfolge der F707 an.
Überarbeitet: Die DSC-F717 tritt nach einem erfolgreichen Jahr die Nachfolge der F707 an.
An der Expo Morschach war sie bereits zu sehen: Die DSC-F717, welche die Nachfolge der F707 antritt.
Dominant auch bei ihr das Objektiv, welches mit einer Brennweite von 38 bis 190 mm aufwartet. Die Lichtstärke variiert je nach Zoom zwischen F2.0 und F2.4.
Dank Night Framing-Funktion gelingen Bilder auch im Dunkeln mit beeindruckender Qualität. Als Sensor kommt der Super HAD CCD mit 5.2 Megapixeln zum Einsatz.
Neu bei Sony werden die Daten via USB 2.0 transferiert.
Infos bei www.sony.ch.

Panasonic Lumix DMC-FZ1

Delikatesse: Der optische Bildstabilisator der Panasonic Lumix DMC-FZ1.
Delikatesse: Der optische Bildstabilisator der Panasonic Lumix DMC-FZ1.
Ganz besonders hervorzuheben ist bei dieser Kamera der optische Bildstabilisator O.I.S. (Optical Image Stabilisation). Kenner haben sich darauf gefreut, müssen sich allerdings mit 2.1 Megapixeln zufriedengeben.
Auf 125 x 70 x 83 mm beherbergt die Lumix ein Leica-Objektiv mit einer Brennweite von 35 - 420 mm (optisches 12fach Zoom!) und einer Lichtstärke von F2.8.
In der Schweiz lieferbar sei die Kamera allerdings erst im Februar 2003.
Mehr wird bald zu finden sein bei www.avguide.ch und www.panasonic.ch.

Volles Programm bei Canon

Das digitale Kreativwerkzeug: So nennt Canon ihr neues PowerShot-Topmodell G3.
Das digitale Kreativwerkzeug: So nennt Canon ihr neues PowerShot-Topmodell G3.
Canon wartet mit einem ganzen Neuheitenkatalog auf.
Beginnen wir mit der PowerShot G3, dem neuen Topmodell der PowerShot-Reihe: 4 Megapixel, 4fach Zoom sowie zahlreiche Automaten und manuelle Einstellmöglichkeiten sollen viel Freiraum für Kreativität lassen. Der FlexiZone Autofocus lässt dem Anwender die Wahl, wo er die Messpunkte für Fokus und Belichtung setzen will.
Ihr Preis: sFr. 1'490.-.

In ähnliche Bereiche vordringen will die PowerShot S45, ebenfalls mit 4 Megapixeln, aber in kompakterem Format. Neben der manuellen Einstellung stehen 13 Belichtungsprogramme zur Verfügung. Selbst der Blitz kann zur kreativen Bildgestaltung verschieden gezündet werden. Auch die S45 unterstützt die Direct Print Funktion.
Der Preis liegt bei sFr. 1'190.-.

Im IXUS-Format kommt neu die V3 daher, mit 3,3 Megapixeln Auflösung. Das 2fach Zoomobjektiv (35 - 70 mm KB) lässt sich komplett im Metallgehäuse versenken, so dass die IXUS V3 in jeder Jackentasche Platz findet. Auch hier gelingen Fotoprints ohne Computer dank Direct Print Funktion.
Die grösste Kleine kostet sFr. 898.-.

Eher den Einsteiger spricht die PowerShot A200 an: Ihre Auflösung liegt bei 2 Megapixeln, das Objektiv bleibt fix bei 39 mm KB. Die Bedienung sei ein Kinderspiel, so dass auch EinsteigerInnen sich sofort mit der A200 zurechtfinden. Die Daten fliessen entweder via USB zum Rechner, oder direkt zum Card Photo Printer (CP-10 und CP-100).
Ihr Preis: sFr. 428.-.

Film- und Fotokombi von Fujifilm

Wie die grossen: Eine Sonnenschutzblende ermöglicht den Einsatz des 2.5
Wie die grossen: Eine Sonnenschutzblende ermöglicht den Einsatz des 2.5"Displays mit 118'000 Punkten auch bei hellem Licht.
Digitalvideokameras bieten bereits gute Fotoqualität, während Digitalfotokameras Video eher stiefmütterlich behandeln.
Anders die Fujifilm FinePix M603: 30 Bilder pro Sekunde macht sie in VGA-Auflösung, das 2fach Zoom kann eingesetzt werden und der Autofocus regelt nach. Natürlich kommt der Ton mit auf den Speicher, entweder eine xD-Picture Card oder im CFII-Steckplatz ein IBM Microdrive mit 1GB.
So lassen sich schon ansehnliche Filme drehen, die Image Mixer-Editiersoftware übernimmt anschliessed auf dem Rechner den Schnitt.
Mit dem Image Mixer DVD (optional) geht's anschliessend auf DVD-R und somit in den DVD-Player.
Übertragen wird entweder direkt ab Kamera mit USB oder via Dockingstation. So ist die M603 auch als Webcam einsetzbar.
Die Fotoseite gelingt in 3.1 Megapixeln Auflösung, mit dem 38 - 76 mm (KB) Objektiv und einer Lichtstärke von F3.2 - 4.
Sicher bald zu finden unter www.fujifilm.ch.

Minoltas Modellpflege

Ein bekanntes Gesicht: Die DiMAGE Xi tritt die Nachfolge der X an. Neu ist optional ein Unterwassergehäuse.
Ein bekanntes Gesicht: Die DiMAGE Xi tritt die Nachfolge der X an. Neu ist optional ein Unterwassergehäuse.
Mit der DiMAGE Xi kommt der Nachfolger der bekannten und prämierten DiMAGE X mit 3.2 Megapixeln Auflösung. Der 3fach Zoom hat zusätzlich einen 4fach Zoom erhalten, ebenso wurde die Bedienung vereinfacht. Die Lichtstärke liegt mit F2.8 - 3.6 erstaunlich hoch, vor allem in Anbetracht der geringen Aussenmasse. So sei die DiMAGE Xi die kleinste, leichteste und flachste Kamera mit 3fach optischem Zoom (Stand 01/09/02).

Witziges Zubehör: Das Unterwassergehäuse MC-DG100, welches sowohl die X als die Xi bis 30 m Tiefe wasserfest macht.

Mehr für den Profi oder anspruchsvollen Amateur gemacht ist die DiMAGE 7Hi Spiegelreflex-Kamera mit 5 Megapixeln. Sie schiesst bis zu sieben Aufnahmen pro Sekunde und speichert diese auf dem internen 64 MB-Speicher oder anschliessend auf CF I/II, womit auch Microdrives bis 1 GB einsetzbar sind.
Auch ihre weitere Ausstattung geht ganz in Richtung des professionellen Einsatzes.
Weitere Informationen unter www.minolta.ch.

Schnappschussprofi

Schnell und sparsam: Um als 3 MP-Kamera Aufsehen zu erregen, löst die RR30 innert 0.22 Sekunden aus.
Schnell und sparsam: Um als 3 MP-Kamera Aufsehen zu erregen, löst die RR30 innert 0.22 Sekunden aus.
Schnell soll sie sein: Die Auslöseverzögerung der Ricoh RR30 betrage ganze 0.22 Sekunden. Daraus entstehen Bilder mit 3.2 Megapixel Auflösung.
Eingefangen werden die Objekte mit dem 3fach Zoom (30 - 105 mm KB) mit einer Lichtstärke von F2.6 - 4.7.
Besonders hervorzuheben ist das Strommanagement: Zum einen stammt der Strom entweder aus zwei AA-Batterien/Akkus, oder optional aus einem Lithiumionen-Akku. Mit 1800 mAh sollen mindestens 350 Aufnahmen möglich sein. Auf Wunsch schaltet sich das Display erst bei leichtem Druck auf den Auslöser ein und einige Sekunden nach der Aufnahme von selbst wieder aus.
Infos zur RR30 unter www.ricohpmmc.com.

Digital und dreidimensional

Sie sieht mehr als die anderen: Die Pentax Optio 330GS ermöglicht den Blick in die dritte Dimension.
Sie sieht mehr als die anderen: Die Pentax Optio 330GS ermöglicht den Blick in die dritte Dimension.
3.2 Megapixel, 3fach Zoom, kleine Ausmasse - auf den ersten Blick scheint die Pentax Optio 330GS sich kaum von der Konkurrenz abzuheben.
Sie hat aber ein einzigartiges Feature der dritten Dimension: Zwei leicht versetzte Bilder werden zu einem zusammengefügt, mittels 3D-Brille erkennen die Augen daraus die räumliche Tiefe.
Gespeichert wird auf CFI, die Daten übermittelt via USB oder analog über den Videoausgang.
Mehr zur dritten Dimension unter www.pentax.ch.
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