16. Dezember 2017 | seit 1999
TESTBERICHT
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Hegel 80 & 160: Verstärker aus Norwegen

Hegel 160 DAC und Vollverstärker in einem Gerät.

Als Zuspieler für die Tempesta 17 verwendeten wir im Hörtest Elektronik aus dem hohem Norden. Die Hegel-Verstärker bekommen so langsam Kultstatus. Ihr unscheinbares Äusseres würde kaum darauf schliessen lassen, welch erstaunliche gut klingende Elektronik da drinsteckt. Über das Design kann man sich sicher unterhalten, aber die Firma aus Oslo hat den Dreh raus, wie man gut klingende Audioelektronik zu moderaten Preisen produziert. Da passt ein gewisses Understatement in den Äusserlichkeiten gar nicht schlecht zur Imagebildung.

Herzstück der Hegel-Verstärker ist eine eigenständige Verstärkertopologie, die zum Beispiel spannung- und stromverstärkende Signalpfade komplett trennt, sowie eine patentierte Fehlerkorrektur, welche die klassische Nulldurchgangsverzerrung von Class-AB-Verstärkern beinahe komplett eliminiert.

Sowohl der Hegel 80 als auch der doppelt so leistungsstarke Hegel 160 besitzen einen integrierten Digital-Analog-Wandler und können so über USB direkt von einem Mac Mini oder Ähnlichem mit Musik versorgt werden.

Der Hegel 160 versteht sich zudem auch noch mit Streamingtechnologien und bindet sich sowohl in ein DLNA- oder auch ein Airplay-Netzwerk ein.

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