25. September 2017 | seit 1999
TESTBERICHT
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Unkomplizierte App-Steuerung

Bowers & Wilkins entwickelte für die DB-Serie eine eigene App. Sie ist für iOS und für Android erhältlich. Die App ist für die Inbetriebnahme und die Anpassung der Subwoofer an den individuellen Hörraum mit den verwendeten Lautsprechern unentbehrlich. Die Steuerung erfolgt via Bluetooth.

Besitzer von neueren Bowers & Wilkins-Lautsprechern können auf eine App-interne Datenbank zurückgreifen und die passende Übergangsfrequenz automatisch abrufen. Im Zusammenspiel mit den Top-Modellen der 800D3-Serie verfolgt Bowers & Wilkins die Leitlinie, dass der Subwoofer die Lautsprecher im Bass nicht etwa entlasten, sondern lediglich nach unten hin ergänzen sollte.

Dies macht Sinn, zumal man in einem Stereo-Setting die Hauptlautsprecher ohne zusätzliche Aktivweiche ja gar nicht elektronisch Hochpass-filtern kann. Entsprechend verfügen die Subwoofer der DB-Serie nur über analoge Hochpegeleingänge. Davon allerdings zwei Stereopaare, eines davon in XLR-Ausführung. Dies ermöglicht theoretisch den parallelen Einsatz in einem Heimkino- und in einem Stereosystem.

Die iOS-App erlaubt die individuelle Raumeinmessung des Subwoofers an bis zu acht Messpunkten im Hörraum. Dazu wird das iPhone-Mikrofon verwendet.

Die App erlaubt das unabhängige Konfigurieren der beiden Eingänge. So kann man einen als LFE-Kanal im Zusammenspiel mit einem AV-Receiver verwenden. Beim Heimkino-Einsatz überlässt die App Ersterem die Filterung des Subwoofers. Im Stereo-Einsatz zusammen mit Lausprechern anderer Marken kann man  Tiefpassfrequenz, Filtersteilheit, Grundpegel und Phase sehr einfach mittels App einstellen.

Eine Besonderheit offeriert die iOS-Variante der App-Steuerung: So kann man den Subwoofer per iPhone über eine Einmessvorrichtung automatisch an den heimischen Hörraum anpassen: Dazu verwendet die App das im iPhone integrierte Mikrofon und misst an bis zu acht Messpunkten im Hörraum mittels Frequenzsweep das Wiedergabeverhalten des Subwoofers. Über vier parametrische Equalizer wird dieses sodann linearisiert. Damit kann man insbesondere das Problem stehender Wellen (mit entsprechendem Dröhnen) entschärfen.

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