Das deutsch-holländische Unternehmen Kii Audio hat ein heisses Eisen im Köcher: Der DSP-Aktivlautsprecher Kii THREE verpackt eine geballte Ladung an modernstem High-Tech elegant in einem schick designten, kompakten Lautsprecher. Das Ziel der Ingenieure war es, sowohl für Tonstudio- wie auch für anspruchsvolle Heimanwender einen Aktivlautsprecher zu schaffen, der die Musik möglichst unverfälscht und von der Raumakustik unbeeinträchtigt direkt zum Hörplatz bringt. Kii THREE ist optional mit dem sogenannten BXT-Modul erweiterbar, das unter anderem die Basswiedergabe bis zu 20 Hz verstärkt. Wir haben uns beide Versionen angehört und waren schwer beeindruckt.
Behind the scenes
In den Kii THREE stecken jede Menge Know-how und ein immenser Entwicklungsaufwand. Gegründet wurde Kii Audio im Jahr 2014. Für die technologische Kompetenz stehen an erster Stelle Bruno Putzeys und Bart van der Laan. Ersterer ist ein renommierter Digitalspezialist: So hat er unter anderem UcD- sowie Ncore-Class-D-Verstärker (für Hypex) entwickelt und sich aber auch bei Studio-Abhörlautsprechern (Grimm Audio LS1) einen Namen gemacht. Van der Laan hat ausgiebige Erfahrung in der Entwicklung von Embedded Software und DSP-Programmierung vorzuweisen. Kii-Audio-CEO Chris Reichardt kann auf langjährige Erfahrung im Vertrieb von Pro-Audio und HiFi zurückblicken.
Die Kii-THREE/BXT-Kombi beeindruckte auch an der diesjährigen High End in München.Auch mit der aktuellen 18. Ausgabe des Haydn-Zyklus mit den Symphonien Nr. 55 in Es-Dur «Il maestro di scuola», die Nr. 56 in C-Dur (beide 1774 komponiert) sowie die Nr. 29 in E-Dur (1765) liefern Antonini und das Basler Kammerorchester die gewohnte Qualität: packende, historisch informierte Interpretation mit vielen Tempi- und Dynamik-Akzentuierungen, aber ohne dabei die spieltechnische Präzision zu verlieren, mit reichhaltigen Klangfarben, Spielfreude, Detailreichtum und einer besonderen Gewichtung der Register. Elemente, die auch bei anderen Haydn-Einspielungen vorhanden sind, bei Haydn 2032 aber als Gesamtheit vorkommen.
Antonini arbeitet intensiv mit seinen Ensembles. Das Projekt Haydn 2032 lässt sich Zeit. Leiden viele Gesamteinspielungen unter Produktionsdruck, ist dies bei Haydn 2032 nicht der Fall. Dies dank des cleveren Konzepts, mit zwei Orchestern abwechselnd über einen langen Zeitraum zu arbeiten und die Werke für Konzerte und Tonaufzeichnung einzustudieren.
Nein, bei den Alben handelt es sich nicht, wie man vermuten könnte, um kosteneffiziente Live-Mitschnitte. Für die Aufnahmesitzung nimmt man sich sechs Tage Zeit!

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