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Testbericht · Panasonic · Over-Ear Kopfhörer

Bluetooth (fast) audiophil

Test Kopfhörer Panasonic RP-HD605N

Von Hans Jürg Baum · · Seite 3 von 5

Top-Sound nicht nur für unterwegs

Mit etwas Übung lassen sich die Drucktasten gut bedienen, auch wenn der Hörer am Kopf sitzt.Mit etwas Übung lassen sich die Drucktasten gut bedienen, auch wenn der Hörer am Kopf sitzt.

Da der Hörer auch am Kabel spielt, wurde er auch mal passiv angehört. Hier ist das Klangbild warm, der Midbass etwas betont und die Höhen wirken eher sanft. Doch gerade klassische Streicherwerke und Stimmen klingen ausserordentlich schön. Die Feinzeichnung bei HiRes-Aufnahmen kommt sehr gut zur Geltung. Bei den Snare-Besen glaubt man, jedes Härchen einzeln hören zu können.

Auf Bluetooth mit einer klar hörbaren Frequenzgangentzerrung wirkt der Hörer insgesamt ausgewogener und prägnanter. Wirkungsvoll korrigiert die elektronische Entzerrung die Betonung im MidBass und die Delle bei 4 kHz. Dafür verlieren die Streicher und Snare-Besen sowohl über den AptX HD- wie auch den LDAC-Codec etwas an Charme und Definition. Im Gegenzug bekommen Blechinstrumente, Drums und andere perkussive Instrumente klar mehr Biss.   

Der Panasonic RP-HD605N ist eine echter Allrounder und bei allen Stilrichtungen im Element. Big Bands swingen herrlich und bei Rock-Pop kann auch mal tüchtig die Post abgehen. Unser Testling bringt die ganze Charakterspanne von der rauchigen Blues-Stimme bis zu edlen, glockenreinen Chorklängen überzeugend.

Der Autor Hans Jürg Baum

Hans Jürg Baum ist Mitgründer von avguide.ch und war zehn Jahre lang Geschäftsführer. Der Musiker schrieb zwei Jahrzehnte lang über Audio-Komponenten, Kopfhörer und Musik — Schwerpunkt Klassik und Barock in HiRes.

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