Mit der GX8 hat Panasonic eine spiegellose Fotokamera im Micro Four Thirds-System vorgestellt, die einige Neuerungen in die G-Reihe einführt. So hat der Sensor neu 20 statt der bisher üblichen 16 Megapixel, was detailreichere Bilder verspricht aber auch das Risiko von Rauschen bei wenig Licht erhöht. Letzterem will Panasonic mit Hilfe des neuen Bildprozessors entgegenwirken, einem 4-Kern-Prozessor, der dank seiner Leistungsfähigkeit auch die höhere Auflösung bewältigen kann. Neu ist auch der Dual-Bildstabilisator. Dieser erlaubt erstmals, die Bildstabilisierung im Objektiv mit der in der Kamera (Sensor-Shift) zu kombinieren. (Bei der GX7 konnte entweder der Sensor- oder Objektiv-Stabilisator verwendet werden.) Der Verwacklungsspielraum soll dabei laut Hersteller im Weitwinkel um bis zu 3,5 mal erweitert werden (1,5 mal im Telebereich beim 14 - 140 mm Zoom).
4K-Video ist bei der Lumix-Reihe bereits seit der GH-4 aktuell. 4K-Foto hat Panasonic mit der G70 ins Spiel gebracht. Diese Funktion erlaubt, 4K-Fotoserien, das heisst Bilder mit 8 Megapixel Auflösung, zu schiessen, und das mit 30 Bildern pro Sekunde. Anschliessend kann das mit dem perfektem Timing aufgenommene Bild ausgewählt werden.
Als neue 4K-Funktion ist „Post Focus” hinzugekommen. Diese Anwendung erlaubt die Fokusbestimmung nach der Aufnahme. Unter Verwendung der 4K-Technologie können damit nicht nur Fehlfokussierungen vermieden werden, sondern es eröffnen sich auch weitere fotografische Freiheiten. So kann etwa bei Makroaufnahmen oder schwierig zu fokussierenden Motiven im Nachhinein entschieden werden, wo eine oder mehrere Fokusebenen im Bild liegen sollen. Die neue Funktion soll per Update voraussichtlich ab Ende 2015 für die GX8 zur Verfügung stehen.
Panasonic verspricht mit der Lumix DMC-GX8 unter anderem dank 20 Megapixel die höchste Bildqualität in der Geschichte aller Lumix G Digitalkameras
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