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27. Juli 2001
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Thomson Multimedia hat im ersten Semester 2001 sowohl bei Umsatz als bei Gewinn deutlich zugelegt. Wie der französische Konzern heute, Mittwoch, mitteilte, sind die Umsatzerlöse um 16 Prozent auf 4,7 Mrd. Euro gewachsen. Der Gewinn ist um ein Drittel von 84 Mio. Euro auf 111 Mio. Euro gestiegen. Dadurch hat sich die Gewinnspanne von 2,1 auf 2,4 Prozent des Umsatzes verbessert. Die EBIT-Marge legte um 0,6 Prozent auf 4,7 Prozent zu. Das EBIT belief sich auf 224 Mio. Euro, was einem Plus von 34 Prozent entspricht.

"Die gute Performance des ersten Halbjahres zeigt den Erfolg der Umpositionierung entlang der Wertschöpfungskette der Video-Sparte und der breiten Fächerung der Geschäftsbasis", heißt es in einer Aussendung. Im Bereich der Digital Media Solutions wurden erstmals die Neuerwerbungen Technicolor (mit 16. März), Philips Broadcast (mit 1. Januar) und Nextream (mit 16. Februar) in der Halbjahresbilanz konsolidiert. Daher können in dieser Sparte auch keine Vergleich zu den Vorjahreszahlen gezogen werden.

Bei den Digital Media Solutions belief sich der Umsatz auf 689 Mio. Euro (erstes Halbjahr 2000: 74 Mio. Euro), wobei das EBIT 43 Mio. Euro (2000: minus eine Mio. Euro) betrug. Einen rasanten Zuwachs erzielte Thomson mit einem Plus von 52 Prozent beim EBIT der Consumer Products in der Höhe von 35 Mio. Euro. Dieses Geschäftsfeld erwirtschaftete zudem mit 3,1 Mrd. Euro (plus 1,4 Prozent) den Löwenanteil des Konzernumsatzes. Rückläufig war die Sparte Displays und Komponenten, wo die Umsatzerlöse um 7,2 Prozent auf 714 Mio. Euro und das EBIT um 31 Prozent auf 81 Mio. Euro schrumpfte.

Äußerst positiv hat sich das Geschäft mit Patenten und Lizenzen entwickelt: Das Umsatzvolumen wuchs um ein Viertel auf 193 Mio. Euro, wobei das EBIT sogar um 36 Prozent auf 164 Mio. Euro kletterte. Für das restliche Geschäftsjahr rechnet Thomson mit einem "anhaltend schwierigen Wirtschaftsumfeld", das sich auch über das 2002 hinaus ziehen könne. Im gesamten Jahr 2001 soll der Umsatz nach eigenen Angaben um 20 Prozent zu legen. Die EBIT-Marge werde sich dabei im Ausmaß der ersten Halbjahres auf 6,5 bis sieben Prozent verbessern.
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