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Publikationsdatum
21. April 2001
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Der US-Netzwerkspezialist Terawave Communications hat sein Ultra-Breitband-Netzwerk "TeraPON", bei dem die letzte Meile mittels Glasfaserleitung überbrückt wird, zur Marktreife gebracht. Wie Terawave in einer Aussendung mitteilt, wird eine neue Produktlinie derzeit mit ausgewählten Partnern wie C2C Fibre (Houston), Singapore Telecom, Shaw Communications (Kanada) sowie der Entwicklungsabteilung der Deutschen Telekom, T-Nova, getestet .

TeraPON basiert auf optischer Breitband-Netzwerktechnik ohne aktive Komponenten, dem so genanntem Broadband Passive Optical Networking (BPON). Die Technologie ermöglicht die Breitband-Anbindung von Endkunden über Telekom-Leitungen zu umgehen. Die von Terawave angekündigte Produktreihe besteht aus einem Netzwerkterminal (Optical Network Terminals, ONT), der die Glasfaserleitungen mit dem Backbone bzw. dem Netz des Providers zusammenschaltet, sowie Endterminals (Optical Line Terminal) bei den Endpunkten im oder beim Gebäude des Kunden.

Nach Angaben von Terawave ermöglicht TeraPON Bandbreiten von bis zu 622 Megabit pro Faser und Sekunde in beiden Richtungen. Dabei werden verschiedene Arten von Netzwerkprotokollen unterstützt und eine höhere Anzahl an Ports ermöglicht als bei herkömmlichen optischen Netzen. Eine Funktion zur dynamischen Bandbreitenzuweisung (Dynamic Bandwidth Allocation, DBA) ist integriert. Als erster Systemintegrator wird die taiwanesische FiberLab TeraPON-Equipment für Service Provider anbieten: "Terawaves PON-System wird es vor allem Kabel-TV-Anbietern ermöglichen, genug Kapazitäten anzubieten, um Breitband-Kommunikation in beide Richtungen zu ermöglichen", so FiberLab-Chef Fred Shih.
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