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30. Mai 2001
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Alcatel bringt mit TeraLight Metro für Stadtnetze und TeraLight Ultra für den Weitverkehrsbereich zwei Quarzglasfasern auf den Markt, die es Netzbetreibern ermöglichen, ihre Bandbreitenkapazität von 10 Gbit/s auf 40 Gbit/s zu vervierfachen. Gleichzeitig können die Fasern des Typs NZDSF (Non Zero Dispersion Shifted Fibers) die Zahl der Kanäle pro Übertragungsband erhöhen.

Wie Alcatel in einer Aussendung mitteilt, soll TeraLight Metro breitbandigen Datenverkehr bis 10 Gbit/s im Backbone-Bereich mit Entfernungen zwischen 80 und 200 Kilometer unterstützen. Auf Komponenten, die bei Einmodenfasern zum Dispersionsausgleich eingesetzt wurden, könne verzichtet werden. TeraLight Metro eigne sich auch in kleineren Stadtnetzen (10 bis 30 Kilometer) in einem Übertragungsfenster von 1310 nm. Derzeit seien zahlreiche Stadtnetze für diese Wellenlänge ausgelegt.

TeraLight Ultra ist ab Herbst 2001 erhältlich und unterstützt Technologien wie die Raman-Verstärkung (distributed Raman amplification), die zu einer deutlichen Ausdehnung der Reichweite führt und gleichzeitig jene Kosten reduziert, die mit der Wiederherstellung eines optischen Signals verbunden sind. Eine niedrige PMD (Polarisations Moden Dispersion) ermöglicht es laut Hersteller, weite Distanzen mit einer Bandbreite von 40 Gbit/s und mehr zu überwinden. TeraLight entspricht den Standards ITU-T (Standard) G.655 und IEC 60793
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