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28. Januar 2002
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Der japanische Multimediakonzern Sony konnte im dritten Quartal, das mit Dezember 2001 endete, den höchsten Quartalsumsatz seiner Firmengeschichte generieren. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 7,4 Prozent auf 2,29 Bio. Yen (19,42 Mrd. Euro). Vor allem der ausgezeichnete Absatz der PlayStation 2 (PS2) und der schwache Yen hätten die Umsätze beflügelt, erklärte Sony-CEO Teruhisa Tokunaka in Tokio. Der Nettogewinn sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,4 Prozent auf 64 Mrd. Yen (542,6 Mio. Euro). Verglichen mit dem zweiten Quartal, wo ein Verlust von 13,18 Mrd. Yen (120 Mio. Euro) eingefahren wurde, bedeutet dies aber eine kräftige Steigerung.

Der Umsatzmotor des Quartals war die PlayStation 2. Inklusive Software kletterte der Konsolen-Umsatz um 62,9 Prozent auf 383 Mrd. Yen (3,25 Mrd. Euro). Nach roten Zahlen im Vorjahr fuhr dieser Geschäftsbereich nun Gewinne in der Höhe von 66,4 Mrd. Yen (563 Mio. Euro) ein. Im dritten Quartal wurden insgesamt 5,42 Mio. Stück verkauft. Seit der Markteinführung wurden bereits 24,99 Mio. PS2 ausgeliefert. Dennoch schraubte Sony seine Lieferprognose für das Gesamtjahr zurück. So sollen im laufenden Jahr 18 Mio Einheiten ausgeliefert werden, bis jetzt sprach Sony von 20 Mio. Stück.

Der Umsatz mit Unterhaltungselektronik ging um 2,8 Prozent auf 1,55 Bio. Yen (13,14 Mrd. Euro) zurück, der Betriebsgewinn reduzierte sich um 47 Prozent auf 71 Mrd. Yen (602 Mio. Euro). Im Musikgeschäft steigerte Sony seinen Quartalsumsatz um 10,5 Prozent auf 209 Mrd. Yen (1,77 Mrd. Euro). Im Halbleiterbereich ging der Umsatz um 47 Prozent auf 70,6 Mrd. Yen (607 Mio. Euro) zurück. Laut Tokunaka habe die Halbleiterindustrie nun die Talsohle erreicht. Für eine positive Prognose für die Elektroniksparte sei es aber noch zu früh.
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